Startseite » Blog » Kulturhafen

Kulturhafen

Interessante Plätze brauchen attraktive Namen, um sie noch bekannter zu machen. Der Hafenplatz in Bad Karlshafen ist ein anziehender Ort, die Attraktivität beruht jedoch nicht nur auf dem Wiederanschluss des historischen Hafens an die Weser. Vielmehr gibt es rund um den Hafen eine Vielzahl von kulturellen Angeboten, die einen Besuch im Ort lohnenswert machen.

Zentren wie der Hafenplatz brauchen klangvolle Namen, daher sollte dieser Ort auch einen klangvollen Namen tragen: Wie wäre es mit Kulturhafen?

Begleiten Sie mich also gerne auf einen Rundgang um den historischen Hafen der Stadt Bad Karlshafen und erleben das einmalige Barockensemble von seiner kulturellen Seite.

Beginnen wir unseren Rundgang mit den kulturellen Angeboten:

Im zweiten Stock des Landgraf-Carl-Gebäudes in der Weserstraße 21 befindet sich die Musikschule Bad Karlshafen. Zum Angebot gehören die „Musikalische Früherziehung“, die in der Regel in den Kindergärten vor Ort angeboten wird, sowie Schulprojekte an Grundschulen und weiterführenden Schulen. Neben dem kontinuirlichen Angebot der Musikschule finden zweimal monatliche hörens- und sehenswerte Konzerte mit erstklassigen Musikern im Landgrafensaal des Rathauses statt.

Das im Jahr 1980 gegründete Deutsche Hugenotten-Museum (Hafenplatz 9) befindet sich in der ehemaligen Tabakfabrik der Hugenottenstadt und zeigt auf drei Stockwerken nicht nur Exponate zur Geschichte der Hugenotten in Frankreich und Deutschland, sondern auch spannende Aspekte der Ortsgeschichte der 320 Jahre alten Barockstadt.

Im Weinhaus Römer (Hafenplatz 15) finden regelmäßig Vorstellungen einer Kleinkunstbühne statt, die anspruchsvolle Unterhaltung für alle Freunde von Kabaret, Singer-Songwriter, Blues und Poesie bietet. Hier finden zudem die Tagungen der Compagnie Poesie statt, die schon mehrfach im Kursaal die „Lange Nacht der Poesie“ veranstaltet haben. Und natürlich ist da noch das Weinhaus …

In der Conradistraße 2 befindet sich seit nunmehr 60 Jahren das Buch- und Kunstantiquariat Bernhard Schäfer. Das Antiquariat ist eine literarische Schatzkammer mit schätzungsweise 10 000 Büchern, die es zu entdecken lohnt. Doch Antiquariat und Buchhandel bieten noch mehr: Es ist der Sitz des Verlags Bernhard Schäfer, hier wurden die neunzehn Bände der Buchreihe „Beiträge zur Geschichte der Stadt Bad Karlshafen und des Weser-Diemel-Gebiets“ verlegt. Seit einiger Zeit finden hier auch die Lesungen in der Reihe „Literatur im Gewölbe“ statt.

Geht man weiter über die Teufelsbrücke, so sieht man leicht links gleich das Atelier Ariane Zuber – Kunst und Antiquitäten in Bad Karlshafen. Neben Bildern und Gemälden kann man hier die regelmäßigen Salons besuchen sowie an Kursen in experimenteller Malerei und Restaurierungstechniken teilnehmen.

Ein paar Häuser weiter schlägt nicht nur das stadtverwaltende Herz der Stadt: Neben den bereits regelmäßig im Landgrafensaal des Rathauses stattfindenden Konzerte der Musikschule hat sich mit dem neuen Hausherren mittlerweile auch eine Ausstellungslokation im Erdgeschoss etabliert. Aktuell läuft dort die Ausstellung „Hafen-Zauber“ von Gerlinde Müller, die die sich wandelnden Ansichten der Innenstadt zum Thema hat.

Zudem gibt es noch zwei Antiquitätengeschäfte am Hafenplatz:

  • „Schmuck und Antik“, Hafenplatz 4 sowie
  • „Antiquitäten am Hafenplatz“ (Hafenplatz 13).

Natürlich gibt es ein abwechsungsreiches kulinarisches und gastwirtschaftliches Angebot:

  • Cafe Sieburg,
  • Gasthaus zum Landgraf Carl,
  • Hafen-Café Westbomke,
  • Gasthaus zum Fürstenkrug und
  • das Hotel zum Schwan.

Immer wieder ist der Hafenplatz zudem Standort von großen Publikumsveranstaltungen: Der Hafen und die ihn umgebenden Gebäude – einschließlich des „Leuchtturms“ – laden dazu geradezu ein.

Es gibt also guten Grund, zukünftig mit guten Grund von einem Kulturhafen zu sprechen, oder?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*