Startseite » Infothek

Kategorie: Infothek

Promenieren am Place des Huguenots

Eine Woche nach der Schleuseninbetriebnahme am historischen Hafen und seinem Wiederanschluss an die Weser ist ein guter Zeitpunkt, mal ins Träumen zu geraten und sich eine Vorstellung davon geben zu lassen, wie der Platz zukünftig ohne Bagger, Sandhaufen und Bauzäune ausschauen könnte. Kommen Sie also mit zum „Place des Huguenots“, der in einer Geschichte aus Teil 4 „2024“ des Essaybands „Bad Karlshafen 2.0 – Visionäres Kopfkino für die nördlichste Stadt Hessens“ bereits fertig umgestaltet wurde.

 

Weiterlesen

Neues Portal zum Barockhafen

Nach achtzehnmonatiger Bauzeit wird der historische Hafen der barocken Planstadt Bad Karlshafen mit einer neuen Schleuse versehen und wieder an die Weser angeschlossen. Dieses „Jahrhundertprojekt“ war durchaus umstritten und ist für die Bewohner des Lieblingsortes zugleich die Zukunftshoffnung in einer schwierigen Zeit. Sicher ist vor allem, dass der Barockhafen mit Schleuse und Marina einen Weg in die Zukunft weist, den nun alle Beteiligten zusammen gehen werden.

Die Hafenöffnung am 11. Mai 2019 ist ein guter Grund, die vorhandenen Informationen zur „Hafenstadt“ Bad Karlshafen zu bündeln, auf diesem Portal gesammelt zu präsentieren und sie sukzessive zu erweitern.

 

Weiterlesen

Zeitreise: 1719 – Karlshafener Konzession

1719: Der Roman „Robinson Crusoe“ von Daniel Defoe wird veröffentlicht, französische Einheiten erobern Pensacola in der Spanischen Kolonie Florida. In diesem Jahr, in dem Leopold Mozart, deutscher Komponist und Musiker und Vater von Wolfgang Amadeus Mozart geboren wurde, erhielt das noch junge Karlshafen weitreichende wirtschaftliche Privilegien. Neben der Steuerfreiheit kam dazu, dass alle Handelsleute aus der Umgebung gezwungen waren, ihre Waren auf den Karlshafener Wochenmarkt zu bringen.

Weiterlesen

Gute Aussichten auf die Lieblingsorte

Es gibt zahlreiche Aussichtspunkte rund um Bad Karlshafen und Helmarshausen, von denen man einen wunderbaren Blick auf die „Barockstadt im märchenhaften Weserbergland“ und das „1000-jährige Tor zum Reinhardswald“ hat.

Die lohnenden Stadtblicke werden an dieser Stelle, soweit sie noch vorhanden sind, fortlaufend ergänzt. Derzeit sind es mehr als dreißig Plätze, die im Laufe der Jahre als Aussichtspunkte gelistet wurden. Viele von ihnen sind heute jedoch dicht bewachsen, so dass ihre Funktion beispielsweise als „wunderbare Aussicht“ auf „das schöne Diemeltal“ nicht mehr besteht. Lassen Sie sich jedoch versichern, dass die noch bestehenden Ausblicke in Wirklichkeit noch viel schöner und eindrucksvoller sind.

 

Weiterlesen

Renaissance einer Hafenstadt

Die Zeiten haben sich verändert, wir leben nun in einer Epoche, in der man spürt, wie der Wind der Veränderung als Hafenzauber durch die Schlemmerschleuse weht. Im 320en Jahr seiner Geschichte wird Bad Karlshafens historischer Hafen wieder an den Weserstrom angeschlossen. Doch bevor sich am 11. Mai 2019 die Schleusen öffnen und die ersten Boote zu ihren Liegeplätzen gelangen können, hier eine „Hafengeschichte“, die aufzeigt, welches Auf und Ab der von Landgraf Carl beauftragte Hafen eigentlich erlebt hat.

 

Weiterlesen

Vom Mittelalter zum Barock (1): Helmerateshusa / Helmarshausen 944-1699

Es ist ein Versäumnis, dass es bislang noch keine gemeinsame Chronik von Helmerateshusa und Sieburg einschließlich ihrer namentlichen Nachfolger gibt. Um diesen Mangel zu beseitigen, soll in den kommenden Monaten eine Stadtchronik erstellt werden, die die vier Teile „Helmerateshusa / Helmarshausen 944-1699“, „Sieburg / Carlshafen / Karlshafen 1699-1972“, „Helmarshausen 1699-1972“ und „Karlshafen / Bad Karlshafen 1972-heute“ zu einer großen Stadtchronik zusammenfügen wird.

Erfahren Sie im heutigen ersten Teil „Helmerateshusa / Helmarshausen 944-1699“ etwas über das Benediktinerkloster „St. Maria und Petrus“, in welchem Jahr Mönch Rogerus von Köln nach Helmarshausen kam und wann das Schloss der Familie von Spiegel errichtet wurde.

Weiterlesen

Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr!

Der Lieblingsort hat wahrlich ein ereignisreiches Jahr hinter sich: Auf der Habenseite sind zu verbuchen: Der erfolgreiche Wiederanschluss des historischen Hafens an die Weser, ein ebenso erfolgreiches wie auch abwechsungsreiches Hafenbaustellenbegleitprogramm, vielerlei (auch neue) kulturelle Veranstaltungen (wie zum Beispiel die Lesungen im Gewölbe), die sow wichtige Umschuldung sowie vor allem eine positive Grundstimmung im Ort. Negativ zu notieren sind für 2018: Schlimme Sturmschäden, Verzögerungen durch die Hangsicherung am Kuhberg, (der leider notwendige) Abriss der Linde und Umleitungschaos in der Innenstadt. Waren die hier als negativ aufgeführten Ereignisse entweder nicht vorhersehbar oder (fast) unvermeidlich, kann man den Weg der Stadt endlich wieder in eine Richtung führen sehen – nach vorne.

Der Bad-Karlshafen-Blog „Treffpunkt Hafenmauer“ ist trotz einer kurzen Verschnaufpause immer noch aktueller denn je. Es gibt noch viele Themen, über die es sich zu berichten lohnt, geplant sind beispielsweise ein Artikel über die Bauphase des Eisenbahnerheims sowie ein Bericht über den Bahnhof Karlshafen, linkes Ufer. Bad Karlshafen feiert 2019 seinen 320en Geburtstag, Helmarshausen gar seinen 1075en. Aber es gibt auch viele heimathistorische Baustellen, die hoffentlich im kommenden Jahr bearbeitet werden – zu nennen sind hier stellvertretend Charlottenstein und Sängertempel. Also wird der neugierige Blogger in mir sicher nicht arbeitslos werden. Wenn er hier und da etwas schwächelt, liegt es daran, dass er seit einigen Monaten dem Vorstand der Stiftung Literaturhaus Deutsche Bibliothek Den Haag vorsteht, eine ebenso anspruchsvolle wie erfüllende Aufgabe. Aber meiner Heimatstadt werde ich selbstverständlich immer treu bleiben und, wenn ich unseren Bürgermeister zitieren darf, „für sie brennen“.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein geruhsames und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr 2019. Bleiben Sie Treffpunkt Hafenmauer gewogen und freuen Sie sich mit mir über die weiteren positiven Entwicklungen im Lieblingsort!

Jüdische Geschichte in Karlshafen und Helmarshausen – Teil 3: Gedenken in Helmarshausen

Im dritten Beitrag über die jüdische Kultur in den Ortsteilen möchte „Trefffpunkt Hafenmauer“ an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in Helmarshausen erinnern. 1933 betrug die Anzahl der jüdischen Einwohner in Helmarshausen 10, in Karlshafen waren es zur gleichen Zeit 33.

Ein Vorschlag für einen Gedenk- und Erinnerungsspaziergang führt zu den einstigen Wohnhäusern der jüdischen Familien in Helmarshausen während der Zeit des Nationalsozialismus. „Stolpersteine“ gibt es im Ort leider noch keine, doch anhand der Aufzeichnungen von Bernhard Schäfer, Magda Thierling und Meta Frank (siehe Quellenhinweise) kann man das Schicksal der jüdischen Bürger der Stadt in dieser dunklen Zeit gut nachvollziehen und ein Gedenken ermöglichen.

„Die sich des Vergangenen nicht erinnern, sind dazu verdammt, es noch einmal zu erleben.“ (Sprichwort von George Santayana auf der Gedenktafel für die Opfer des Nationalsozialismus aus Helmarshausen).

 

Weiterlesen

Das Rad der Ewigkeit

Es gibt einige Romane oder auch Romanverfilmungen, die Bad Karlshafen zum Thema  haben oder die Stadt als Handlungsort ausgewählt haben: Die Regionalkrimis der Reihe Tatort Märchenland oder der Krimi „Skywalk“ beispielsweise, Bad Karlshafen 2.0 oder auch „Der Winter, der ein Sommer war“. Zu dieser Reihe lässt sich gefahrlos der spannende Thriller „Das Rad der Ewigkeit“ von Tibor Rode hinzufügen, der das Perpetuum Mobile des Orffyreus zum Thema hat. Wenn man dieses Buch gelesen hat, sieht man eine Person im Ort ganz sicher mit anderen Augen …

    .

Weiterlesen

Das Literaturfestival Helmerateshusa (2): Nordhessen schreibt!

Für zwei Monate weilte die Schriftstellerin Jenifer Becker in Bad Karlshafen, da sie für das Stipendiat „Land in Sicht“ des Hessischen Literaturrats ausgewählt wurde. Sie hat während dieser Zeit sowie in dieser inspirierenden Umgebung an ihrem aktuellen Buch gearbeitet und mehrfach aus ihrem Manuskript gelesen. Aber warum nicht auch mal ein Literaturfesival in Bad Karlshafen oder Helmarshausen – und dazu gleich auch noch ein Schreibseminar für diejenigen, die schon immer von ihrem eigenen Buch träumen? Die Kurzgeschichte „Das Literaturfestival Helmerateshusa (2): Nordhessen schreibt“ stammt aus Teil 3 „2020“ des Essaybands „Bad Karlshafen 2.0 – Visionäres Kopfkino für die nördlichste Stadt Hessens“.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit der Geschichte über Carola, die auf dem Literaturworkshop »Nordhessen schreibt! – Regionaler Literaturworkshop für Anfänger und Könner« ihre Leidenschaft für das Geschichtenschreiben entdeckt. Zum Seminar gehört ebenfalls ein Besuch auf dem (leider immer noch fiktiven) Literaturfestival Helmerateshusa.

 

Weiterlesen