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Kategorie: Zeitreise

Vom Mittelalter zum Barock (2): Sieburg / Carlshafen / Karlshafen 1699-1972

Im zweiten Teil der großen Stadtchronik geht es heute um Sieburg (1699-1717), Carlshafen (1717-1935) und Karlshafen (1935-1972/1977). Erfahren Sie nach dem ersten Teil „Helmerateshusa / Helmarshausen 944-1699“ heute etwas über die kurze Geschichte der städtischen Handelskompanie, die Badegeschichte in der Stadt sowie die wechselvolle Geschichte der beiden Flussbrücken.

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Zeitreise: 1894 – Errichtung der ersten Weserbrücke

Ende Dezember 2018 wurde sie beim Abbruch der alten Weserquerung gefunden, die „historische Brücke“ zum Bau der ersten Weserbrücke im Jahr 1894. Die Zeitkapsel enthielt unter anderem eine Einladungskarte zur Jahresversammlung des Hessischen Volksschullehrervereins und eine Ausgabe der „Hofgeismarer Zeitung“ aus dem Jahr 1893, in diesem Jahr wurde die Zeitkapsel zum historischen Brückenbau angelegt und verbaut. Ein Jahr später, 1894, war die erste Wesebrücke in Carlshafen fertig; dem Jahr, in dem das Reichstagsgebäude in Berlin fertiggestellt wurde. Pierre de Coubertin gründete in diesem Jahr das Internationale Olympische Komitee mit dem Ziel, die Olympischen Spiele wiederzubeleben. Zudem wurden 1894  Heinrich Lübke und Joseph Roth geboren, Robert Louis Stevenson verstarb. 125 Jahre später wird die nunmehr dritte Brücke fertiggestellt – viellleicht ist es die richtige Gelegenheit, eine neue Zeitkapsel zusammenzustellen und in der neuen Brücke zu hinterlegen?

 

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Vergessene Orte (5): Das Eisenbahnerheim

Majestätisch gelegen erblickt man vom Hugenottenturm aus hoch auf dem Brandenberg das ehemalige Eisenbahner-Erholungsheim. Nimmt man jedoch ein Fernglas oder geht man den Weg den Triftweg hinauf, so bekommt man einen ganz anderen Eindruck: Ein undichtes Dach, zerschlagene Scheiben, von der Wand blätternder Putz – Verfall, wohin man auch schaut. Das einst parkartige Grundstück ist heute ein ungepflegtes und überwuchertes Pferdegatter – hier wenigstens noch eine sinnvolle Nutzung. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann das denkmalgeschützte Gebäude endgültig aufgegeben und abgerissen wird. Nachdem es einst als Erholungsheim für die Eisenbahner und später für deren Frauen sowie als Lazarett in zwei Weltkriegen und als Massenunterkunft für Asylbewerber diente, ist es heute nur noch ein Unterschlupf für die zahlreichen im Reinhardswald heimischen Waschbären.

Dieser Blogbeitrag beleuchtet die Entstehungsgeschichte des immer noch so stattlichen Gebäudes.

 

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„Bad Karlshafen 2.0 – Teil 1: Bad Karlshafen & Helmarshausen im Jahr 2018“ ab sofort frei verfügbar!

2016 hatte Carl Sänger einen visionären Blick in die Zukunft Bad Karlshafens und Helmarshausens gewagt. Anhand eines Ausblicks in die Jahre 2018, 2019, 2020 und 2024 sollte gezeigt werden, ob die nordhessische Ortschaft Bad Karlshafen wirklich eine abgewohnte Stadt ohne Zukunft ist oder eben nicht.

Sie ist es nicht, das Jahr 2018 ist fast Geschichte und der Wiederanschluss des historischen Hafens an die Weser steht unmittelbar bevor. Doch wird alleine das „Hafenwunder“ den tollen Ortschaften an Weser und Diemel nicht zu alten Glanz verhelfen können – dazu sind noch viele andere Maßnahmen notwendig.

Was die Verantwortlichen, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, aus dem Ort machen können, dies zeigen die 25 Kurzgeschichten im Essayband ›Bad Karlshafen 2.0‹. Die mehrteilige Reihe beginnt mit zwei Geschichten, die im Bad Karlshafen des Jahres 2018 spielen – kommen Sie mit in das andere Bad Karlshafen und lesen Sie:

  • „Ein Hauch von Venedig“ und
  • „Mach mit beim Volkswandertag!“ sowie
  • ein kurzes Fazit, was aus diesen visionären Ideen geworden ist.

 

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Jüdische Geschichte in Karlshafen und Helmarshausen – Teil 1: Leben

Man muss heute schon ziemlich genau hinschauen, wenn man die Spuren jüdischen Lebens in Bad Karlshafen und Helmarshausen erkennen will. In zwei Beiträgen möchte „Trefffpunkt Hafenmauer“ an die jüdische Kultur in den Ortsteilen erinnern. Während sich Teil 1 mit Leben und Alltag der jüdischen Mitbürger befasst, geht es in Teil 2 um das Gedenken an die Menschen, die als Opfer des Nationalsozialismus ermordet wurden, Selbstmord begangen haben oder geflüchtet sind.

Es gab vor Nationalsozialismus und Shoah auch in Helmarshausen und Karlshafen ein aktives jüdisches Gemeindeleben mit Gottesdiensten sowie Bestattungen auf dem eigenen jüdischen Totenhof. Mit einem Vorschlag für eine circa zweistündige Wanderung soll das Gemeindeleben unserer jüdischen Mitbürger anhand einiger Stätten nachgezeichnet werden.

Versetzen Sie sich heute also einmal in die Lebenssituation eines jüdischen Gläubigen, der sich aus Karlshafen kommend am Sabbat oder einem hohen jüdischen Feiertag auf dem Weg in die Synagoge nach Helmarshausen begibt. Folgen Sie im ersten Teil einfach den Spuren der jüdischen Gemeinde Helmarshausen / Karlshafen.

 

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Das Rad der Ewigkeit

Es gibt einige Romane oder auch Romanverfilmungen, die Bad Karlshafen zum Thema  haben oder die Stadt als Handlungsort ausgewählt haben: Die Regionalkrimis der Reihe Tatort Märchenland oder der Krimi „Skywalk“ beispielsweise, Bad Karlshafen 2.0 oder auch „Der Winter, der ein Sommer war“. Zu dieser Reihe lässt sich gefahrlos der spannende Thriller „Das Rad der Ewigkeit“ von Tibor Rode hinzufügen, der das Perpetuum Mobile des Orffyreus zum Thema hat. Wenn man dieses Buch gelesen hat, sieht man eine Person im Ort ganz sicher mit anderen Augen …

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Das Literaturfestival Helmerateshusa (2): Nordhessen schreibt!

Für zwei Monate weilte die Schriftstellerin Jenifer Becker in Bad Karlshafen, da sie für das Stipendiat „Land in Sicht“ des Hessischen Literaturrats ausgewählt wurde. Sie hat während dieser Zeit sowie in dieser inspirierenden Umgebung an ihrem aktuellen Buch gearbeitet und mehrfach aus ihrem Manuskript gelesen. Aber warum nicht auch mal ein Literaturfesival in Bad Karlshafen oder Helmarshausen – und dazu gleich auch noch ein Schreibseminar für diejenigen, die schon immer von ihrem eigenen Buch träumen? Die Kurzgeschichte „Das Literaturfestival Helmerateshusa (2): Nordhessen schreibt“ stammt aus Teil 3 „2020“ des Essaybands „Bad Karlshafen 2.0 – Visionäres Kopfkino für die nördlichste Stadt Hessens“.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit der Geschichte über Carola, die auf dem Literaturworkshop »Nordhessen schreibt! – Regionaler Literaturworkshop für Anfänger und Könner« ihre Leidenschaft für das Geschichtenschreiben entdeckt. Zum Seminar gehört ebenfalls ein Besuch auf dem (leider immer noch fiktiven) Literaturfestival Helmerateshusa.

 

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Helmarshäuser Geschichte

Heute geht es sozusagen um das „Bad-Karlshafen-Forum 0.3“ – Informationsvermittlung also zu einer Zeit, wo man nicht einfach die Zeitung oder das Internet zu Rate ziehen konnte, um etwas Aktuelles aus seinem Heimatort zu erfahren. Entsprechend der Einführung des Buchs spielte sich das damals eher wie folgt ab: „Wenn die Glocke des Stadtdieners durch die Straßen in Helmarshausen schallte, blieben alle stehen und lauschten, was die Obrigkeit zu verkünden hatte.“ Nachrichten aus einer Stadtrat las man nicht in der Zeitung, sondern erfuhr sie auf diese Weise: „Wenn alles still geworden war, stellte sich der Stadtdiener Wilhelm Stahlhuth in Positur und verlas aus dem Buch die Verfügungen, Anordnungen und Mitteilungen des damaligen Bürgermeisters Carl Hille.“

Eine interessante und ebenso ernsthafte wie heitere Lektüre über das Tagesgeschehen aus längst vergangenen Tagen.

  

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Promenieren am Place des Huguenots

Heute Abend trifft sich die unternehmungslustige Gesellschaft beider Ortsteile zum „Dinner in White“ am Hafenplatz. Eine gute Gelegenheit, mal ins Träumen zu geraten und sich eine Vorstellung davon geben zu lassen, wie der Platz zukünftig ohne Bagger, Sandhaufen und Bauzäune ausschauen könnte. Kommen Sie also mit zum „Place des Huguenots“, einer Geschichte aus Teil 4 „2024“ des Essaybands „Bad Karlshafen 2.0 – Visionäres Kopfkino für die nördlichste Stadt Hessens“.

 

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Zeitreise: 1987 – Erster Marktschreier-Wettbewerb ‚rund ums Hafenbecken‘

Foto: D. Steinchen
Foto: D. Steinchen

„Wurst-Herby vor Aal-Jürgen, Blumen-Hannes und Käse-Rüdiger, das ist die Rangfolge des Marktschreier-Wettbewerbs, der am Freitagabend in der Badestadt Karlshafen (Landkreis Kassel) ausgetragen wurde. Bis Sonntagabend findet „rund um das Hafenbecken“ ein großer „Fischmarkt a la Hamburg“ statt, an dem sich 53 „billige Jakobs“ aus dem ganzen Bundesgebiet beteiligen.“

So beginnt die Notiz in der HNA vom Sonntag, dem 9. August 1987. 2018 buhlen die Marktschreier bereits zum einunddreißigsten Mal um die Gunst ihres Publikums. Scheinbare persönliche Beleidigungen der Konkurrenz und anzügliche Bemerkungen gehören gestern wie heute zum Geschäft der ‚billigen Jakobs‘, wie man die Besitzer von Buden und Ständen auch heute noch bezeichnet. Leider gibt das Archiv nicht alle Sieger des Wettbewerbs wieder, aber ein paar Schlaglichter aus den ersten vier Jahre des Wettbewerbs machen Lust auf mehr. Also, wie fing es an?

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