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Kategorie: Zeitreise

Lesung zu „Bad Karlshafen 2.0 – Visionäres Kopfkino für die nördlichste Stadt Hessens“

IMG_0444Der Heimatverein Bad Karlshafen e. V. lädt am Freitag, den 5. Juli 2019, zu „Literatur im Gewölbe“ ein. Um 19.00 Uhr werde ich im Gewölbe des Buch- und Kunstantiquariats Bernhard Schäfer aus meinem Kurzgeschichtenband „Bad Karlshafen 2.0 – Visionäres Kopfkino für die nördlichste Stadt Hessens“ lesen. Die Veranstaltung wird von Harry Oberländer moderiert und von Kathrin Opelt organisiert.

Das 2016 erschienene „utopische Traktat“ beinhaltet fünfundzwanzig fiktive Kurzgeschichten, die Bad Karlshafen und Helmarshausen in den Jahren 2018, 2019, 2020 und 2024 zeigen. Lassen Sie sich verzaubern von Stocherkähne auf dem Hafen, einer Stadtthemenführung zur Carlsbahn, das Open-Air-Kino auf dem ehemaligen Schwimmbadgelände sowie den Spaziergang durch den neuen Hafengarten.

Drei Jahre nach Veröffentlichung und einer inzwischen erfolgreichen Hafenöffnung gilt es, bei dieser Lesung auch eine Zwischenbilanz zu ziehen – was ist geschehen und was ist noch möglich?

Neugierig? Den Buchtrailer finden Sie hier. Ich würde mich freuen, Sie zu meiner Lesung begrüßen zu dürfen.

Gewölbe des Buch- und Kunstantiquariats Bernhard Schäfer
Conradistraße 2
34385 Bad Karlshafen

 

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Die Weser und Bad Karlshafen – Sonderausstellung im Deutschen Hugenotten-Museum

Anlässlich der Wiedereröffnung des historischen Hafens im Mai diesen Jahres zeigt das Deutsche Hugenotten-Museum in Bad Karlshafen die in Kooperation mit der Bad Karlshafen GmbH und dem Heimatverein Karlshafen e. V. konzipierte Sonderausstellung „Die Weser und Bad Karlshafen“. Die Fotoausstellung wurde am Internationalen Museumstag eröffnet und läuft noch bis zum 18. August 2019.

Die interessante Ausstellung bietet vielfältige Einblicke des Lebens der Karlshäfer mit ihrer Weser – in guten wie in schlechten Zeiten. Die Fotos ermöglichen den Besuchern eine Zeitreise – unabhängig davon, ob man anhand von Flussbadeanstalt und Motorbootrennen in schönen Erinnerungen schwelgt oder die Geschichte des Ortes anhand der Fotografien vollkommen neu entdeckt. Wichtig war den Ausstellungsmachern Andrea Emmel und Christian Schäfer, dass hier vor allem die Menschen gezeigt werden.

Ein Ausstellungsobjekt hat mich ebenso überrascht wie gefreut: In einer Vitrine befindet sich auch ein Exemplar von „Bad Karlshafen 2.0 – Visionäres Kopfkino für die nördlichste Stadt Hessens“.

 

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Zeitreise: 1719 – Karlshafener Konzession

1719: Der Roman „Robinson Crusoe“ von Daniel Defoe wird veröffentlicht, französische Einheiten erobern Pensacola in der Spanischen Kolonie Florida. In diesem Jahr, in dem Leopold Mozart, deutscher Komponist und Musiker und Vater von Wolfgang Amadeus Mozart geboren wurde, erhielt das noch junge Karlshafen weitreichende wirtschaftliche Privilegien. Neben der Steuerfreiheit kam dazu, dass alle Handelsleute aus der Umgebung gezwungen waren, ihre Waren auf den Karlshafener Wochenmarkt zu bringen.

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Über fünf Brücken sollst du gehen …

Bad Karlshafens Kernstadt ist zwar kein Weservenedig, doch lohnt es sich, sein Augenmerk einmal auf die fünf Brücken der Stadt zu richten. Neben der Weser- und der Diemelbrücke kommt jedem sicherlich gleich die Teufelsbrücke in den Sinn. Die ehemalige Kanalbrücke kam durch die Öffnung des historischen Hafens wieder in den Fokus. Den Standort der Lazarettbrücke kann man sich vielleicht noch herleiten, muss aber bereits schon etwas überlegen. Aber welche der fünf genannten Brücken trug einmal den Namen „Wilhelmsbrücke“?

Machen Sie heute mit mir heute einen kleinen Stadtspaziergang, der Sie durch die „Fünf- Brücken-Stadt“ Bad Karlshafen führt. Es dauert gar nicht lange und ist recht informativ.

 

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Vom Mittelalter zum Barock (2): Sieburg / Carlshafen / Karlshafen 1699-1972

Im zweiten Teil der großen Stadtchronik geht es heute um Sieburg (1699-1717), Carlshafen (1717-1935) und Karlshafen (1935-1972/1977). Erfahren Sie nach dem ersten Teil „Helmerateshusa / Helmarshausen 944-1699“ heute etwas über die kurze Geschichte der städtischen Handelskompanie, die Badegeschichte in der Stadt sowie die wechselvolle Geschichte der beiden Flussbrücken.

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Zeitreise: 1894 – Errichtung der ersten Weserbrücke

Ende Dezember 2018 wurde sie beim Abbruch der alten Weserquerung gefunden, die „historische Brücke“ zum Bau der ersten Weserbrücke im Jahr 1894. Die Zeitkapsel enthielt unter anderem eine Einladungskarte zur Jahresversammlung des Hessischen Volksschullehrervereins und eine Ausgabe der „Hofgeismarer Zeitung“ aus dem Jahr 1893, in diesem Jahr wurde die Zeitkapsel zum historischen Brückenbau angelegt und verbaut. Ein Jahr später, 1894, war die erste Wesebrücke in Carlshafen fertig; dem Jahr, in dem das Reichstagsgebäude in Berlin fertiggestellt wurde. Pierre de Coubertin gründete in diesem Jahr das Internationale Olympische Komitee mit dem Ziel, die Olympischen Spiele wiederzubeleben. Zudem wurden 1894  Heinrich Lübke und Joseph Roth geboren, Robert Louis Stevenson verstarb. 125 Jahre später wird die nunmehr dritte Brücke fertiggestellt – viellleicht ist es die richtige Gelegenheit, eine neue Zeitkapsel zusammenzustellen und in der neuen Brücke zu hinterlegen?

 

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Vergessene Orte (5): Das Eisenbahnerheim

Majestätisch gelegen erblickt man vom Hugenottenturm aus hoch auf dem Brandenberg das ehemalige Eisenbahner-Erholungsheim. Nimmt man jedoch ein Fernglas oder geht man den Weg den Triftweg hinauf, so bekommt man einen ganz anderen Eindruck: Ein undichtes Dach, zerschlagene Scheiben, von der Wand blätternder Putz – Verfall, wohin man auch schaut. Das einst parkartige Grundstück ist heute ein ungepflegtes und überwuchertes Pferdegatter – hier wenigstens noch eine sinnvolle Nutzung. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann das denkmalgeschützte Gebäude endgültig aufgegeben und abgerissen wird. Nachdem es einst als Erholungsheim für die Eisenbahner und später für deren Frauen sowie als Lazarett in zwei Weltkriegen und als Massenunterkunft für Asylbewerber diente, ist es heute nur noch ein Unterschlupf für die zahlreichen im Reinhardswald heimischen Waschbären.

Dieser Blogbeitrag beleuchtet die Entstehungsgeschichte des immer noch so stattlichen Gebäudes.

 

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„Bad Karlshafen 2.0 – Teil 1: Bad Karlshafen & Helmarshausen im Jahr 2018“ ab sofort frei verfügbar!

2016 hatte Carl Sänger einen visionären Blick in die Zukunft Bad Karlshafens und Helmarshausens gewagt. Anhand eines Ausblicks in die Jahre 2018, 2019, 2020 und 2024 sollte gezeigt werden, ob die nordhessische Ortschaft Bad Karlshafen wirklich eine abgewohnte Stadt ohne Zukunft ist oder eben nicht.

Sie ist es nicht, das Jahr 2018 ist fast Geschichte und der Wiederanschluss des historischen Hafens an die Weser steht unmittelbar bevor. Doch wird alleine das „Hafenwunder“ den tollen Ortschaften an Weser und Diemel nicht zu alten Glanz verhelfen können – dazu sind noch viele andere Maßnahmen notwendig.

Was die Verantwortlichen, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, aus dem Ort machen können, dies zeigen die 25 Kurzgeschichten im Essayband ›Bad Karlshafen 2.0‹. Die mehrteilige Reihe beginnt mit zwei Geschichten, die im Bad Karlshafen des Jahres 2018 spielen – kommen Sie mit in das andere Bad Karlshafen und lesen Sie:

  • „Ein Hauch von Venedig“ und
  • „Mach mit beim Volkswandertag!“ sowie
  • ein kurzes Fazit, was aus diesen visionären Ideen geworden ist.

 

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Jüdische Geschichte in Karlshafen und Helmarshausen – Teil 1: Leben

Man muss heute schon ziemlich genau hinschauen, wenn man die Spuren jüdischen Lebens in Bad Karlshafen und Helmarshausen erkennen will. In zwei Beiträgen möchte „Trefffpunkt Hafenmauer“ an die jüdische Kultur in den Ortsteilen erinnern. Während sich Teil 1 mit Leben und Alltag der jüdischen Mitbürger befasst, geht es in Teil 2 um das Gedenken an die Menschen, die als Opfer des Nationalsozialismus ermordet wurden, Selbstmord begangen haben oder geflüchtet sind.

Es gab vor Nationalsozialismus und Shoah auch in Helmarshausen und Karlshafen ein aktives jüdisches Gemeindeleben mit Gottesdiensten sowie Bestattungen auf dem eigenen jüdischen Totenhof. Mit einem Vorschlag für eine circa zweistündige Wanderung soll das Gemeindeleben unserer jüdischen Mitbürger anhand einiger Stätten nachgezeichnet werden.

Versetzen Sie sich heute also einmal in die Lebenssituation eines jüdischen Gläubigen, der sich aus Karlshafen kommend am Sabbat oder einem hohen jüdischen Feiertag auf dem Weg in die Synagoge nach Helmarshausen begibt. Folgen Sie im ersten Teil einfach den Spuren der jüdischen Gemeinde Helmarshausen / Karlshafen.

 

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Das Rad der Ewigkeit

Es gibt einige Romane oder auch Romanverfilmungen, die Bad Karlshafen zum Thema  haben oder die Stadt als Handlungsort ausgewählt haben: Die Regionalkrimis der Reihe Tatort Märchenland oder der Krimi „Skywalk“ beispielsweise, Bad Karlshafen 2.0 oder auch „Der Winter, der ein Sommer war“. Zu dieser Reihe lässt sich gefahrlos der spannende Thriller „Das Rad der Ewigkeit“ von Tibor Rode hinzufügen, der das Perpetuum Mobile des Orffyreus zum Thema hat. Wenn man dieses Buch gelesen hat, sieht man eine Person im Ort ganz sicher mit anderen Augen …

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