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Schlagwort: Carlsbahn

Kleine Geschichte der Weserquerung in Karlshafen

Während derzeit bereits die dritte Weserbrücke in der Geschichte Karlshafens gebaut wird, war die Querung des Flusses schon immer ein wichtiges Thema für die Stadt. Drahtseilfähre, Eisenbahnbrücke, Brückenzoll sowie Zerstörung und Wiederaufbau seien hier als Stichworte genannt.

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Carl – viel mehr als nur ein Namensgeber

„Carlstaße“, „Carlsplatz“ und „Carlsbahn“ – täglich kommen wir in Bad Karlshafen und Helmarshausen mit „Landgraf Carl zu Hessen Cassel“ in Kontakt. Doch wer war dieser Carl? Er verkaufte Soldaten, verfolgte ein unrealistisches Kanalprojekt und schuf eine Stadt, die noch heute seinen Namen trägt. Aber wie die noch bis zum 1. Juli in Kassel laufende Ausstellung „Groß gedacht! Groß gemacht? Landgraf Carl in Hessen und Europa“ sowie das hervorragende Begleitbuch zeigen, steckte hinter dem Landesherren mehr als man gemeinhin vermutet. Beispiele: Er und seine fünf Söhne kämpften im Spanischen Erbfolgekrieg und einer seiner Söhne wird später König von Schweden. Er war es auch, der den Perpetuum-Mobile-Bauer Orffyreus zunächst nach Kassel holte, um ihn dann später nach Karlshafen zu verbannen.

 

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1878 – Die Eisenbahn kommt nach Karlshafen (2): Ottbergen – Northeim („Sollingbahn“)

2018 ist das Erinnerungsjahr an den Beginn der Eisenbahn in beiden Ortsteilen: 1848 (vor 170 Jahren) nahm die Friedrich-Wilhelm-Nordbahn / Carlsbahn zwischen Carlshafen und Grebenstein auf der linken Weserseite ihren Betrieb auf. 1878 (vor 140 Jahren) folgte die Bahnstrecke zwischen Ottbergen und Northeim auf der rechten Weserseite. Heute ist die „Sollingbahn“ die alleinige Eisenbahnverbindung des Ortes. Immerhin kann man mit ihrer Hilfe aktuell in dreieinhalb Stunden nach Berlin, in sieben Stunden nach Paris, in acht Stunden nach Wien, in zehn Stunden nach London sowie in vierzehn Stunden nach Rom gelangen.

Die feierliche Eröffnung der Strecke Ottbergen – Northeim erfolgte am 15. Januar 1878. Ziel war es, Westfalen an die sächsischen und schlesischen Industriegebiete anzuschließen. Der Versuch, die Bahnlinien links und rechts der Weser miteinander zu verbinden, wurde übrigens auch in Erwägung gezogen.

Früher war es möglich, von Mönchengladbach nach Göttingen zu reisen – mit Halt in Karlshafen. Wollen wir also hoffen, dass uns die bestehende Verbindung zwischen Paderborn und Göttingen noch lange erhalten bleibt. 

 

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Die Eisenbahn kommt nach Karlshafen (1): 1848 – Friedrich-Wilhelm-Nordbahn / Carlsbahn

2018 ist das Erinnerungsjahr an den Beginn der Eisenbahn in beiden Ortsteilen: 1848 (vor 170 Jahren) nahm die Friedrich-Wilhelm-Nordbahn / Carlsbahn zwischen Carlshafen und Grebenstein auf der linken Weserseite ihren Betrieb auf. 1878 (vor 140 Jahren) folgte die Bahnstrecke zwischen Ottbergen und Northeim auf der rechten Weserseite.

Die feierliche Eröffnung der Friedrich-Wilhelm-Nordbahn / Carlsbahn erfolgte am 3. April 1848. Die ersten beiden Lokomotiven auf der Strecke Carlshafen – Grebenstein hießen übrigens „Hirsch“ und „Sababurg“. Das Teilstück Grebenstein – Cassel folgte im August 1848.

Sie möchten mehr über die Geschichte der heute verschwundenen Bahn wissen? Viele Spuren der Eisenbahn in Carlshafen, linkes Ufer sind heute noch wiederzuentdecken. In Helmarshausen steht sogar noch das Bahnhofsgebäude, das heute zu den „Helmars-Häusern“ gehört. Folgen Sie den alten Spuren, ein Spaziergang mit sechs Stationen rund um die Carlsbahn nimmt Sie mit in eine andere Zeit.

 

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Die Sonntagsspaziergänge im August

Es ist Sommer und im August setzen wir diesmal die Lohnenden Umwege an den Anfang unserer sonntäglichen Aktivitäten: Es geht in Richtung Bodenfelde, Adelebsen und Bursfelde. Dass man Natur auch mit Kulturgeschichte verbinden kann, zeigt Vorschlag zwei mit einem Ausflugsvorschlag in das Heimatmuseum Helmarshausen. Ein Novum dieser Reihe ist die Radtour ‚Expedition Carlsbahn‘ die entlang der ehemaligen Bahntrasse bis nach Hümme und wieder zurück führt. Ein kurzer Spaziergang allein in Bad Karlshafen führt einmal um die sogenannten ‚Barackengärten‘ herum.

Viel Vergnügen auf all Ihren Wegen! Weiterlesen

Auf der Spuren der Carlsbahn durch Bad Karlshafen

Bad Karlshafen: Samstag, 18. Mai 2019, 10.00 Uhr: ›Themenführung Carlsbahn‹, 75 min. Rundgang mit Christian Bachmann, anschließend Möglichkeit zum Besuch der Fotoausstellung ›Die Carlsbahn gestern und heute‹. 5,00 Euro pro Person. Treffpunkt: Weserufer hinter dem Landgraf-Carl-Haus. Anmeldung nicht erforderlich.

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P1030429Mit dieser fiktiven Ankündigung beginnt die Kurzgeschichte ‚Themenstadtführung ‚Die Carlsbahn in Bad Karlshafen‘‘ im Essayband ‚Bad Karlshafen 2.0 – Visionäres Kopfkino für die nördlichste Stadt Hessens‘ (Leseprobe). Heute habe ich mir jedoch gedacht: „Warum so lange warten?“. Gut, es gibt weder einen professionellen Stadtführer für dieses Thema, noch die Fotoausstellung. Aber die Stätten als Zeugen der einhundertachtzehnjährigen Geschichte der Carlsbahn in Bad Karlshafen sind noch da, sei es in der Erinnerung oder in der Phantasie.

Ein Spaziergang mit sechs Stationen rund um die Carlsbahn nimmt Sie mit in eine andere Zeit.
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Warum nicht eine Themenstadtführung zur Geschichte der Carlsbahn?

P1030440Was macht man, wenn man merkt, dass etwas gut läuft? Richtig, man schreibt noch mehr über das gleiche Thema. Im Falle der Carlsbahn ist der Erfolg quasi vorprogrammiert – viele interessieren sich auch noch fünfzig Jahre nach der Stilllegung für dieses Teilstück der Friedrich-Wilhelm-Nordbahn. Drei Teile zum Thema Carlsbahn habe ich bereits in meinem Blog veröffentlicht – Materialsammlung, Radtour und die fiktive Kriminalgeschichte über eine Museumsbahn. Ein weiterer Teil steht immer noch aus – über das Gesellschaftsspiel ‚Vorwärts Carl‘, entwickelt von Stadt- und Landschaftsplanern der Universität Kassel. Vergessen ist dieses Thema nicht, doch scheint es mir aus gegebenem Anlass heute wichtiger, einen Vorschlag zu machen, wie sich die Attraktivität der Stadt durch eine in meinen Augen einfache Aktivität steigern ließe. Die Zutaten sind nicht schwierig zu beschaffen:

1) Jemand, der sich mit der Geschichte der Carlsbahn gut auskennt und zudem lebendig zu erklären vermag,
2) ein leerstehendes Geschäft (am besten in der Weserstraße) und
3) möglichst viele Fotos von der Carlsbahn, seinen Bahnhöfen und dem täglichen Betrieb an und in den Zügen.

Rührt man diese Zutaten zusammen, so hat man eine weitere attraktive Stadtführung einschließlich einer interessanten Fotoausstellung.

Sie können sich das nicht vorstellen? Dann lesen Sie als Ausschnitt von ‚Bad Karlshafen 2.0 – Teil 2: Bad Karlshafen & Helmarshausen im Jahr 2019‘ exklusiv die Kurzgeschichte ‚Themenführung ‚Die Carlsbahn in Bad Karlshafen“.

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Das Wahlgeschenk – Die Kurzgeschichte ›Ein Hauch von Venedig‹ nun kostenlos lesen

Stadtverordnetenversammlung – 17 Stimmen – panaschieren – kumulieren – Kreistag – und mit Sicherheit recht lange auf das Ergebnis warten müssen: So wird der heutige Tag vermutlich für viele Bad Karlshäfer und Helmarshäuser verlaufen. Die heutige Stimmabgabe ist eine wichtige und natürlich zukunftsweisende Abstimmung; hoffentlich ist daher die Wahlbeteiligung dann auch noch höher als beim Bürgerentscheid vor vier Wochen.

›Carl Sänger‹, der gestern den zweiten Teil ›2019‹ seiner Reihe ›Bad Karlshafen 2.0‹ veröffentlicht hat, macht allen Einwohnern, Freunden, Besuchern und auf die Stadt Neugierigen ein kleines, aber wertvolles Wahlgeschenk: Die im Jahr 2018 spielende Utopie ›Ein Hauch von Venedig‹ ist nun für jeden verfügbar, der von einer schönen Zukunft der Stadt träumt – unabhängig davon, ob sich die Hafenöffnung realisieren lässt oder eben nicht. Weiterlesen

Faszination Carlsbahn – Teil 3: Warum nicht einmal davon träumen, mit der Ferkeltaxe durch das Diemeltal zu reisen?

Banner Ferkeltaxe7

Bevor Sie heute den dritten Blogbeitrag zur Carlsbahn lesen, muss ich Sie warnen: Es ist eine Art ‚Dauerwerbesendung‘, wie man sie sonst eigentlich nur aus dem Privatfernsehen kennt. Wer also möchte, kann nun sofort wegzappen, ähh, ich meinte natürlich wegklicken. Alle anderen lade gerne ich ein auf eine fantastische, aber sicherlich spannende Reise ein. Das Reisemittel unserer Wahl ist – neben der Ferkeltaxe – die Neugier und die Phantasie, mit ihnen im Gepäck reisen auf den Spuren der Carlsbahn durch das Diemeltal.
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Faszination Carlsbahn – Teil 2: Expedition Carlsbahn

P1040503Gerade hat mir eine gute Freundin zuverlässig mitgeteilt, dass es heute in Bad Karlshafen geschneit hat. Doch lasse ich mich dadurch nicht davon abbringen, einen Blogbeitrag über das Radeln auf dem Bahntrassenradweg der ehemaligen Carlsbahn zu schreiben. Ein abwegiger Gedanke? Ich denke nicht.

Ein kleines Experiment soll das verdeutlichen: Wir brauchen dazu folgende Zu- und Gegenstände: Schnee (kein Problem, liegt vor der Tür), eine landschaftlich reizvolle Eisenbahnstrecke durch das untere Diemeltal (okay, sie wird nicht mehr betrieben, ist aber noch da) und eine Vorstellung von einer schnaufenden Dampflok (na, ist doch auch nicht so schwer!). Ach ja, wir selber sitzen in einem ruckelnden Eisenbahnwagen auf einer minder bequemen Holzbank. Und jetzt: Augen zu und sich der Vorstellung erfreuen, durch das winterliche Diemeltal zu reisen.
Doch irgendwann öffnen sich die Augen wieder und in die Realität des Jahres 2016 ist zurück. Zu entdecken gibt es jedoch immer noch viel – insbesondere auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen Bad Karlshafen und Hümme.

Wie wäre es also mit dem guten Vorsatz für das neue Jahr, die ehemalige Bahntrasse zwischen Bad Karlshafen und Hümme einmal mit dem Rad zu erkunden?
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