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Die Weser und Bad Karlshafen – Sonderausstellung im Deutschen Hugenotten-Museum

Anlässlich der Wiedereröffnung des historischen Hafens im Mai diesen Jahres zeigt das Deutsche Hugenotten-Museum in Bad Karlshafen die in Kooperation mit der Bad Karlshafen GmbH und dem Heimatverein Karlshafen e. V. konzipierte Sonderausstellung „Die Weser und Bad Karlshafen“. Die Fotoausstellung wurde am Internationalen Museumstag eröffnet und läuft noch bis zum 18. August 2019.

Die interessante Ausstellung bietet vielfältige Einblicke des Lebens der Karlshäfer mit ihrer Weser – in guten wie in schlechten Zeiten. Die Fotos ermöglichen den Besuchern eine Zeitreise – unabhängig davon, ob man anhand von Flussbadeanstalt und Motorbootrennen in schönen Erinnerungen schwelgt oder die Geschichte des Ortes anhand der Fotografien vollkommen neu entdeckt. Wichtig war den Ausstellungsmachern Andrea Emmel und Christian Schäfer, dass hier vor allem die Menschen gezeigt werden.

Ein Ausstellungsobjekt hat mich ebenso überrascht wie gefreut: In einer Vitrine befindet sich auch ein Exemplar von „Bad Karlshafen 2.0 – Visionäres Kopfkino für die nördlichste Stadt Hessens“.

 

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Zeitreise: 1719 – Karlshafener Konzession

1719: Der Roman „Robinson Crusoe“ von Daniel Defoe wird veröffentlicht, französische Einheiten erobern Pensacola in der Spanischen Kolonie Florida. In diesem Jahr, in dem Leopold Mozart, deutscher Komponist und Musiker und Vater von Wolfgang Amadeus Mozart geboren wurde, erhielt das noch junge Karlshafen weitreichende wirtschaftliche Privilegien. Neben der Steuerfreiheit kam dazu, dass alle Handelsleute aus der Umgebung gezwungen waren, ihre Waren auf den Karlshafener Wochenmarkt zu bringen.

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Über fünf Brücken sollst du gehen …

Bad Karlshafens Kernstadt ist zwar kein Weservenedig, doch lohnt es sich, sein Augenmerk einmal auf die fünf Brücken der Stadt zu richten. Neben der Weser- und der Diemelbrücke kommt jedem sicherlich gleich die Teufelsbrücke in den Sinn. Die ehemalige Kanalbrücke kam durch die Öffnung des historischen Hafens wieder in den Fokus. Den Standort der Lazarettbrücke kann man sich vielleicht noch herleiten, muss aber bereits schon etwas überlegen. Aber welche der fünf genannten Brücken trug einmal den Namen „Wilhelmsbrücke“?

Machen Sie heute mit mir heute einen kleinen Stadtspaziergang, der Sie durch die „Fünf- Brücken-Stadt“ Bad Karlshafen führt. Es dauert gar nicht lange und ist recht informativ.

 

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Renaissance einer Hafenstadt

Die Zeiten haben sich verändert, wir leben nun in einer Epoche, in der man spürt, wie der Wind der Veränderung als Hafenzauber durch die Schlemmerschleuse weht. Im 320en Jahr seiner Geschichte wird Bad Karlshafens historischer Hafen wieder an den Weserstrom angeschlossen. Doch bevor sich am 11. Mai 2019 die Schleusen öffnen und die ersten Boote zu ihren Liegeplätzen gelangen können, hier eine „Hafengeschichte“, die aufzeigt, welches Auf und Ab der von Landgraf Carl beauftragte Hafen eigentlich erlebt hat.

 

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Vom Mittelalter zum Barock (2): Sieburg / Carlshafen / Karlshafen 1699-1972

Im zweiten Teil der großen Stadtchronik geht es heute um Sieburg (1699-1717), Carlshafen (1717-1935) und Karlshafen (1935-1972/1977). Erfahren Sie nach dem ersten Teil „Helmerateshusa / Helmarshausen 944-1699“ heute etwas über die kurze Geschichte der städtischen Handelskompanie, die Badegeschichte in der Stadt sowie die wechselvolle Geschichte der beiden Flussbrücken.

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Historischer Aussichtspunkt ins Wesertal – Die Lindenhöhe

In der Nähe des Charlottensteins liegen zwei historische Aussichtspunkte, die Lindenhöhe und der immer noch verschollene Petrisitz. Durch die verheerenden Sturmschäden im Januar 2018 wurde nicht nur der Charlottenstein stark zerstört, gleichzeitig wurde auch die Lindenhöhe, ein ehemaliger Aussichtpunkt auf Bad Karlshafen und das Wesertal, wieder wahrnehmbar.

Die Lindenhöhe könnte durch die Nähe zum Charlottenstein in Zukunft wieder an Bedeutung gewinnen. Der Aufwand, diesen schönen Platz als einfachen Aussichtspunkt wieder herzurichten, ist überschaubar. Ein historisches Bild zeigt uns seine einstige Schönheit.

Ich stelle mir vor, dass man dort im Rahmen einer Nachtwanderung durch eine sternklare Nacht verweilt, um hoch über der Stadt durch die mitgebrachten Feldstecher und Ferngläser Planeten und Sternhaufen zu beobachten.

Schon heute ist dieser idyllische Platz aufgrund des tollen Stadt- und Weserblicks einen Besuch wert.

 

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Zeitreise: 1894 – Errichtung der ersten Weserbrücke

Ende Dezember 2018 wurde sie beim Abbruch der alten Weserquerung gefunden, die „historische Brücke“ zum Bau der ersten Weserbrücke im Jahr 1894. Die Zeitkapsel enthielt unter anderem eine Einladungskarte zur Jahresversammlung des Hessischen Volksschullehrervereins und eine Ausgabe der „Hofgeismarer Zeitung“ aus dem Jahr 1893, in diesem Jahr wurde die Zeitkapsel zum historischen Brückenbau angelegt und verbaut. Ein Jahr später, 1894, war die erste Wesebrücke in Carlshafen fertig; dem Jahr, in dem das Reichstagsgebäude in Berlin fertiggestellt wurde. Pierre de Coubertin gründete in diesem Jahr das Internationale Olympische Komitee mit dem Ziel, die Olympischen Spiele wiederzubeleben. Zudem wurden 1894  Heinrich Lübke und Joseph Roth geboren, Robert Louis Stevenson verstarb. 125 Jahre später wird die nunmehr dritte Brücke fertiggestellt – viellleicht ist es die richtige Gelegenheit, eine neue Zeitkapsel zusammenzustellen und in der neuen Brücke zu hinterlegen?

 

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Wanderung „Vergessene Orte entdecken: Himmelsleiter und Charlottenstein“

In mehreren Blogbeiträgen hat „Treffpunkt Hafenmauer“ die „Vergessenen Orte“ Charlottenstein, Himmelsleiter und Eisenbahner-Erholungsheim beschrieben, nun gilt es sie zu entdecken beziehungsweise wiederzuentdecken. Manche kennen diese Orte vielleicht noch aus ihrer Kindheit und waren schon seit Jahrzehnten nicht mehr dort. Dieser Wandervorschlag gibt Ihnen die Möglichkeit einer Reise in eine andere Zeit oder vielleicht auch nur zurück in Ihre Kindheit – in der Sie als Grundschüler sicherlich auch die Stufen der Himmelsleiter zählen mussten?

Allen Interessenten bietet „Treffpunkt Hafenmauer“ am Sonntag, 13. Januar 2019, um 14 Uhr eine circa anderthalbstündige Wanderung durch den stadtnahen Reinhardswald an. Die Wanderung beginnt am „Treffpunkt Hafenmauer“ vor dem Rathaus in Bad Karlshafen. Außerdem ist so eine gemeinsame Wanderung eine hervorragende  Gelegenheit, darüber nach zu sinnen, was man unternehmen kann, um die Situation vor Ort zu verbessern.

Dieser Blogbeitrag liefert eine Kurzbeschreibung der drei Stationen, eine Wegbeschreibung sowie nützliche Informationen (Detailbeschreibung, Faltplan) zu dieser Wanderung.

 

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Vergessene Orte (5): Das Eisenbahnerheim

Majestätisch gelegen erblickt man vom Hugenottenturm aus hoch auf dem Brandenberg das ehemalige Eisenbahner-Erholungsheim. Nimmt man jedoch ein Fernglas oder geht man den Weg den Triftweg hinauf, so bekommt man einen ganz anderen Eindruck: Ein undichtes Dach, zerschlagene Scheiben, von der Wand blätternder Putz – Verfall, wohin man auch schaut. Das einst parkartige Grundstück ist heute ein ungepflegtes und überwuchertes Pferdegatter – hier wenigstens noch eine sinnvolle Nutzung. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann das denkmalgeschützte Gebäude endgültig aufgegeben und abgerissen wird. Nachdem es einst als Erholungsheim für die Eisenbahner und später für deren Frauen sowie als Lazarett in zwei Weltkriegen und als Massenunterkunft für Asylbewerber diente, ist es heute nur noch ein Unterschlupf für die zahlreichen im Reinhardswald heimischen Waschbären.

Dieser Blogbeitrag beleuchtet die Entstehungsgeschichte des immer noch so stattlichen Gebäudes.

 

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Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr!

Der Lieblingsort hat wahrlich ein ereignisreiches Jahr hinter sich: Auf der Habenseite sind zu verbuchen: Der erfolgreiche Wiederanschluss des historischen Hafens an die Weser, ein ebenso erfolgreiches wie auch abwechsungsreiches Hafenbaustellenbegleitprogramm, vielerlei (auch neue) kulturelle Veranstaltungen (wie zum Beispiel die Lesungen im Gewölbe), die sow wichtige Umschuldung sowie vor allem eine positive Grundstimmung im Ort. Negativ zu notieren sind für 2018: Schlimme Sturmschäden, Verzögerungen durch die Hangsicherung am Kuhberg, (der leider notwendige) Abriss der Linde und Umleitungschaos in der Innenstadt. Waren die hier als negativ aufgeführten Ereignisse entweder nicht vorhersehbar oder (fast) unvermeidlich, kann man den Weg der Stadt endlich wieder in eine Richtung führen sehen – nach vorne.

Der Bad-Karlshafen-Blog „Treffpunkt Hafenmauer“ ist trotz einer kurzen Verschnaufpause immer noch aktueller denn je. Es gibt noch viele Themen, über die es sich zu berichten lohnt, geplant sind beispielsweise ein Artikel über die Bauphase des Eisenbahnerheims sowie ein Bericht über den Bahnhof Karlshafen, linkes Ufer. Bad Karlshafen feiert 2019 seinen 320en Geburtstag, Helmarshausen gar seinen 1075en. Aber es gibt auch viele heimathistorische Baustellen, die hoffentlich im kommenden Jahr bearbeitet werden – zu nennen sind hier stellvertretend Charlottenstein und Sängertempel. Also wird der neugierige Blogger in mir sicher nicht arbeitslos werden. Wenn er hier und da etwas schwächelt, liegt es daran, dass er seit einigen Monaten dem Vorstand der Stiftung Literaturhaus Deutsche Bibliothek Den Haag vorsteht, eine ebenso anspruchsvolle wie erfüllende Aufgabe. Aber meiner Heimatstadt werde ich selbstverständlich immer treu bleiben und, wenn ich unseren Bürgermeister zitieren darf, „für sie brennen“.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein geruhsames und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr 2019. Bleiben Sie Treffpunkt Hafenmauer gewogen und freuen Sie sich mit mir über die weiteren positiven Entwicklungen im Lieblingsort!