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Schlagwort: Jüdische Geschichte

Jüdische Geschichte in Karlshafen und Helmarshausen – Teil 3: Gedenken in Helmarshausen

Im dritten Beitrag über die jüdische Kultur in den Ortsteilen möchte „Trefffpunkt Hafenmauer“ an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in Helmarshausen erinnern. 1933 betrug die Anzahl der jüdischen Einwohner in Helmarshausen 10, in Karlshafen waren es zur gleichen Zeit 33.

Ein Vorschlag für einen Gedenk- und Erinnerungsspaziergang führt zu den einstigen Wohnhäusern der jüdischen Familien in Helmarshausen während der Zeit des Nationalsozialismus. „Stolpersteine“ gibt es im Ort leider noch keine, doch anhand der Aufzeichnungen von Bernhard Schäfer, Magda Thierling und Meta Frank (siehe Quellenhinweise) kann man das Schicksal der jüdischen Bürger der Stadt in dieser dunklen Zeit gut nachvollziehen und ein Gedenken ermöglichen.

„Die sich des Vergangenen nicht erinnern, sind dazu verdammt, es noch einmal zu erleben.“ (Sprichwort von George Santayana auf der Gedenktafel für die Opfer des Nationalsozialismus aus Helmarshausen).

 

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Jüdische Geschichte in Karlshafen und Helmarshausen – Teil 2: Gedenken in Bad Karlshafen

Im zweiten Beitrag über die jüdische Kultur in den Ortsteilen möchte „Trefffpunkt Hafenmauer“ an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in Bad Karlshafen erinnern. 1933 betrug die Anzahl der jüdischen Einwohner in Bad Karlshafen 33, in Helmarshausen waren es zur gleichen Zeit 10.

Ein Vorschlag für einen Gedenk- und Erinnerungsspaziergang führt zu den einstigen Wohnhäusern der jüdischen Familien in Karlshafen während der Zeit des Nationalsozialismus. „Stolpersteine“ gibt es im Ort leider noch keine, doch anhand der Aufzeichnungen von Bernhard Schäfer, Magda Thierling und Meta Frank (siehe Quellenhinweise) kann man das Schicksal der jüdischen Bürger der Stadt in dieser dunklen Zeit gut nachvollziehen und ein Gedenken ermöglichen.

„Vergessen führt in die Verbannung. Erinnerung jedoch ist das Geheimnis der Erlösung“ (jüdisches Sprichwort auf der Gedenktafel für die Opfer des Nationalsozialismus aus Bad Karlshafen).

 

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Jüdische Geschichte in Karlshafen und Helmarshausen – Teil 1: Leben

Man muss heute schon ziemlich genau hinschauen, wenn man die Spuren jüdischen Lebens in Bad Karlshafen und Helmarshausen erkennen will. In zwei Beiträgen möchte „Trefffpunkt Hafenmauer“ an die jüdische Kultur in den Ortsteilen erinnern. Während sich Teil 1 mit Leben und Alltag der jüdischen Mitbürger befasst, geht es in Teil 2 um das Gedenken an die Menschen, die als Opfer des Nationalsozialismus ermordet wurden, Selbstmord begangen haben oder geflüchtet sind.

Es gab vor Nationalsozialismus und Shoah auch in Helmarshausen und Karlshafen ein aktives jüdisches Gemeindeleben mit Gottesdiensten sowie Bestattungen auf dem eigenen jüdischen Totenhof. Mit einem Vorschlag für eine circa zweistündige Wanderung soll das Gemeindeleben unserer jüdischen Mitbürger anhand einiger Stätten nachgezeichnet werden.

Versetzen Sie sich heute also einmal in die Lebenssituation eines jüdischen Gläubigen, der sich aus Karlshafen kommend am Sabbat oder einem hohen jüdischen Feiertag auf dem Weg in die Synagoge nach Helmarshausen begibt. Folgen Sie im ersten Teil einfach den Spuren der jüdischen Gemeinde Helmarshausen / Karlshafen.

 

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Sonntagsspaziergänge im April

Der April bietet nicht nur ein hoffentlich geruhsames Osterwochenende, sondern sogar die Möglichkeit, an fünf Sonntagen die schöne Natur zu erkunden.

Auch diesmal gibt es wieder besondere Dinge zu entdecken: Wir begeben uns auf die Spuren der jüdischen Bürgerinnen und Bürger in Karlshafen, erreichen Helmarshausen diesmal über Wiesenweg, Diemeldamm und Rentnerbrücke, machen einen ‚Lohnenden Umweg‘ unter anderem nach Marienmünster, gehen auf dem (inoffiziellen) Herbert-Mager-Weg zum Brandenberg und unternehmen Ende April eine Weserfahrt auf der ‚Hessen‘.

Viel Spaß bei allen Unternehmungen! Weiterlesen