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Schlagwort: Steinbruch

Vergessene Orte (4): Die Himmelsleiter

P1030600In der Reihe „Vergessene Orte“ geht diesmal hoch hinaus: Die Himmelsleiter im Reinhardswald, gar nicht weit weg von den letzten Häusern des C.-D.-Stunz-Wegs. Die Himmelsleiter, ein „Vergessener Ort“? Immerhin findet sie sich noch auf den aktuellen Stadtplänen Bad Karlshafens, zudem kennt sie jede/r, die/der im Ort aufgewachsen ist. Mussten nicht auch Sie die Zahl der Stufen zählen, als Sie beim Wandertag in der Grundschule dort hinauf gescheucht wurden?

Warum dann also die Himmelsleiter als „Vergessener Ort“? Ganz einfach – erstens würde nicht jeder die Himmelsleiter heute wiederfinden: Die Wege sind verwaist und eine Beschilderung lange schon nicht mehr vorhanden. Zweitens gibt es in diesem Fall sogar einen Videobeweis: Vielleicht erinnern Sie sich an den Bericht des hr-Fernsehens vom 6. November 2015, wo Jürgen Bunk und Egon Haake eine Expedition zur Himmelsleiter unternommen haben und dazu im wahrsten Sinne des Wortes über Stock und Stein klettern mussten? Oben angekommen und vor dem alten Steinbruch stehend, waren sie wahrhaft ergriffen.

Folgen Sie also gerne dieser Erinnerung an den „Stairway to heaven“ im heimatlichen Reinhardswald.

 

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Dornröschens derzeit beschränkter Blick

„Vom Lutherplatz durch die Schützenallee, unterhalb des Schießstandes vorbei zum Sängerplatz (Wunderbarer Ausblick ins Diemeltal und auf die Krukenburg“). Dann den Weg weiter über Finkeplatz …“, so heißt es im Wanderführer aus dem Jahre 1938. Heute ist der beschriebene Abschnitt der Einstieg und der erste Teil des wunderbaren Dornröschenweges, der von Bad Karlshafen nach Helmarshausen führt. Die beiden „wunderbaren Ausblicke ins Diemeltal“ sind das Thema dieses Blogbeitrags.

Der Dornröschenweg hat so manches zu erzählen, vermutlich am wenigsten von Dornröschen selbst. Sie wird ihn vermutlich nie gelaufen sein – einen Weg, der kurz oder lang in ihr Dornröschenschloss Sababurg führt. Er war lange Zeit ein Wirtschaftsweg, auf dem Pferdegespanne den für den hiesigen Handel so wertvollen Wesersandstein abtransportiert haben. Ein großer Steinbruch sowie viele kleine Steinbrüche weisen darauf hin, dass hier der ein oder andere Kubikmeter Stein abgebaut wurde. Auch muss es eine ausgeprägte Sangestradition gegeben haben, denn geht man den zuvor beschriebenen Weg an Schießstand vorbei, so kommt man als erstes zum Sängerplatz / Arbeitersängerplatz. Weiterlesen