Startseite » Blog » Spazieren, wandern und radeln

Kategorie: Spazieren, wandern und radeln

Vergessene Orte: Die Himmelsleiter

In der Reihe ‚Vergessene Orte‘ geht diesmal hoch hinaus: Die Himmelsleiter im Reinhardswald, gar nicht weit weg von den letzten Häusern des C.-D.-Stunz-Wegs. Immerhin findet sie sich noch auf den aktuellen Stadtplänen Bad Karlshafens, zudem kennt sie jede/r, die/der im Ort aufgewachsen ist. Mussten nicht auch Sie die Zahl der Stufen zählen, als Sie beim Wandertag in der Grundschule dort hinauf gescheucht wurden?

Warum dann also die Himmelsleiter als ‚Vergessener Ort‘? Ganz einfach – erstens würde nicht jeder die Himmelsleiter heute wiederfinden: Die Wege sind verwaist und eine Beschilderung lange schon nicht mehr vorhanden. Zweitens gibt es in diesem Fall sogar einen Videobeweis: Vielleicht erinnern Sie sich an den Bericht des hr-Fernsehens vom 6. November 2015, wo Jürgen Bunk und Egon Haake eine Expedition zur Himmelsleiter unternommen haben und dazu im wahrsten Sinne des Wortes über Stock und Stein klettern mussten?

Folgen Sie also gerne dieser Erinnerung an den ‚Stairway to heaven‘ im heimatlichen Reinhardswald.

 

Weiterlesen

Vergessene Orte (4): Die Himmelsleiter

P1030600In der Reihe „Vergessene Orte“ geht diesmal hoch hinaus: Die Himmelsleiter im Reinhardswald, gar nicht weit weg von den letzten Häusern des C.-D.-Stunz-Wegs. Die Himmelsleiter, ein „Vergessener Ort“? Immerhin findet sie sich noch auf den aktuellen Stadtplänen Bad Karlshafens, zudem kennt sie jede/r, die/der im Ort aufgewachsen ist. Mussten nicht auch Sie die Zahl der Stufen zählen, als Sie beim Wandertag in der Grundschule dort hinauf gescheucht wurden?

Warum dann also die Himmelsleiter als „Vergessener Ort“? Ganz einfach – erstens würde nicht jeder die Himmelsleiter heute wiederfinden: Die Wege sind verwaist und eine Beschilderung lange schon nicht mehr vorhanden. Zweitens gibt es in diesem Fall sogar einen Videobeweis: Vielleicht erinnern Sie sich an den Bericht des hr-Fernsehens vom 6. November 2015, wo Jürgen Bunk und Egon Haake eine Expedition zur Himmelsleiter unternommen haben und dazu im wahrsten Sinne des Wortes über Stock und Stein klettern mussten? Oben angekommen und vor dem alten Steinbruch stehend, waren sie wahrhaft ergriffen.

Folgen Sie also gerne dieser Erinnerung an den „Stairway to heaven“ im heimatlichen Reinhardswald.

 

Weiterlesen

Wandern wie vor achtzig Jahren

P1040604Gehen Sie heute mit mir achtzig Jahre in der Zeit zurück und stellen Sie sich vor, wie eine Familie an einem Sonntagmittag bei Rehbraten oder Erbseneintopf die Frage diskutiert, wo denn der anstehende Sonntagsspaziergang entlangführen soll. Vater möchte gerne zum Hugenottenturm und nach Herstelle, doch schließlich können ihn die Mutter und ihre drei Töchter beim Griesbrei mit Himbeeren zu einer weniger anstrengenden Tour überreden: In den Reinhardswald soll es gehen, hinauf zu „Rütli“ und „Wanderslust“ sowie den Spuren Hermann Löns. Das größte Problem der Mutter würde auf dieser Route vermutlich darin bestehen, den Vater davon abzuhalten, bereits in die Bahnhofsgaststätte einzukehren, um dort ein Bier zu trinken – denn dann müssten die vier Frauen ihren Weg wohl alleine fortsetzen.

„Hedwig, hol doch bitte mal die „Geschichte der Landschaft und der Stadt Karlshafen mit Führer durch die Umgebung und Dampferfahrplan“ aus meiner Schreibtischschublade und schau dir an, wo wir lang laufen müssen. Weg Nummer 4, wenn ich mich recht erinnere.“ Stolz würde die Elfjährige sich auch alles genau einprägen – schließlich hatte sie heute die Verantwortung.

Kommen Sie mit auf eine Reise durch Raum und Zeit – auf einer Strecke, von deren Schönheit ich mich erst kürzlich wieder überzeugen konnte und die einen wirklich vergessen lässt, in welchem Jahr man eigentlich lebt. Und ja, Stürme hat es damals auch schon gegeben.


Weiterlesen

Vergessene Orte (3): Der Hermann-Löns-Platz

Der vor 150 Jahren geborene „Heidedichter“ Hermann Löns hat im stadtnahen Reinhardswald von Bad Karlshafen seinen eigenen Platz, einen „Aussichtspunkt auf das reizvolle Diemeltal“, wie es sinngemäß im Wanderführer von 1938 heißt. Doch wer war dieser Hermann Löns und wo findet man heute seinen Platz? In der Liste der bekannten Löns-Gedenkstätten steht für ‚Bad Karlshafen/Weser‘ folgender Eintrag zu Buche: „Löns-Platz mit Löns-Stein“. Früher war es laut Wanderführer zudem einer der attraktiven Aussichtspunkte der Stadt: „Es folgen kurz hintereinander die drei Aussichtspunkte Hermann-Löns-Platz, Hessenkanzel und Wandererslust. Von diesen drei Punkten biete sich dem Wanderer einer der reizvollsten Anblicke der Umgebung Karlshafens.“

Und heute?

 

Weiterlesen

Bellevue, Carlsplatz, Schicksal

Es führt ein breiter Weg hinauf vom Ortsausgang Bad Karlshafen zu einem herrlichen Aussichtspunkt, der aus diesem Grund auch zunächst den Namen „Bellevue“ – Schöne Aussicht“ tragen durfte. Dann wurde der Platz in die Reihe der Erinnerungsorte an Landgraf Carl zu Hessen aufgenommen und bekam den Namen Carlsplatz. Sehenswert ist auch der Besuchersteinbruch als Station des Eco Pfads „Archäologie Helmarshausen“. Was es aber nun mit dem Schicksal auf sich hat, erklärt der Blogbeitrag „Bellevue, Carlsplatz, Schicksal“ aus der Reihe „Stadtblicke“.

 

Weiterlesen

Vergessene Orte (2): Der Schillerhain

P1030521Ein weiterer „Vergessener Ort“ ist der oberhalb der Hessischen Klippen auf dem Kuhberg befindliche Schillerhain. Leicht zu finden ist er ja, er liegt direkt hinter dem „Platz der Heimatvertriebenen“. Aber warum gibt es auf dem Kuhberg einen Schillerhain und welche Verbindung besteht zwischen dem 1802 geadelten Johann Christoph Friedrich von Schiller (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar, Württemberg; † 9. Mai 1805 in Weimar, Sachsen-Weimar) und der Stadt an der Weser?

 

Weiterlesen

Schöne Aussichten: Der Weser-Skywalk

Den zweitschönsten Blick auf Bad Karlshafen hatte ich ihn an anderer Stelle mal genannt und es bleibt dabei. Dennoch bietet der Weser-Skywalk einen herausragenden Blick ins Wesertal und vor allem auf die einmalige ‚Barockstadt im märchenhaften Weserbergland‘. Beeindruckende achtzig Meter über dem Niveau der Weser gelegen, zeigt er alle Vorzüge eines grenzübergreifenden Aussichtspunktes: Der tolle Blick auf das hessische Bad Karlshafen, gelegen auf der (niedersächsisch benannten, östlichsten) Hannoverischen Klippe im Ortsteil Würgassen der nordrhein-westfälischen Gemeinde Beverungen.

Der Beitrag beschreibt das beindruckende Bauwerk sowie den Weg bis zu seiner Fertigstellung – er berichtet aber auch über den Streit, den es im Vorfeld um die Errichtung des Weser-Skywalks gegeben hat. Und natürlich erklärt er auch, wie man den Aussichtspunkt erreicht.

Für Bad Karlshafen, so wird sich zeigen, ist der Weser-Skywalk in jeder Hinsicht ein Geschenk.


Weiterlesen

Acht Kostbarkeiten in Bad Karlshafen und Helmarshausen (7): Die Krukenburg

© Ger-lin.de Müller, Bad Karlshafen

Hoch über den Ortsteilen trohnt mächtig das historische Schatzkästchen des Ortes: Die mittlerweile rund 900 Jahre alte Krukenburg. Die Höhenburgruine steht etwa 290 m nördlich des Dorfes Helmarshausen sowie etwa 500 m südwestlich der Karlshafener Kolonie Nollendorf. Sie befindet sich auf dem 184,2 m ü. NHN hohen Waltersberg, dessen Gipfel etwa 80 m über einer Flussschleife der Diemel liegt.

Sieht man diese eindrucksvolle Burgruine bei Sonnenschein und blauem Himmel am Horizont, so beginnt man zu träumen: Was mag sich wohl früher alles dort ereignet haben, als Ritter, Mönche und Handwerker die Burg bevölkert haben. Auch wenn es vielleicht nicht jeder weiß, die Burgruine ist ganzjährig zu besichtigen. Die Sehnsucht nach edlen Rittern und hübschen Bugfräuleins ist also direkt greifbar – nur wenige Schritte entfernt. Ebenso wie das Abbild der Grabeskirche in Jerusalem, nach deren Vorbild die Burgkirche der Krukenburg errichtet wurde. Ein Besuch lohnt sich!

 

Weiterlesen

Neues von den Eco Pfaden

Läuft man durch den Wald oder durch Helmarshausen, so stößt man schnell auf sie, die Schilder mit dem roten Kopfbereich: Sie weisen hin auf einen der drei Eco-Pfade, die man in Bad Karlshafen und Helmarshausen erkunden kann: Es gibt für das Umfeld Bad Karlshafen/Helmarshausen den Eco-Pfad Archäologie Sieburg, den Eco-Pfad Archäologie Helmarshausen und den Eco-Pfad Diemel. Alle drei sind vorbildlich beschildert und auch mit gutem Informationsmaterial versehen.

Nun gibt es etwas Neues: Die 36 Eco Pfade im Landkreis Kassel sind nicht nur durch einen Flyer beschrieben oder im Internet aufgelistet. Neben dem 2015 erschienenen, doch nicht so bekannten Buch „Die Eco Pfade – Wanderungen im Landkreis Kassel“ gibt es seit neustem auch eine Eco-Pfade-App für das Smartphone.

Weiterlesen

Die Eisenbahn kommt nach Karlshafen (1): 1848 – Friedrich-Wilhelm-Nordbahn / Carlsbahn

2018 ist das Erinnerungsjahr an den Beginn der Eisenbahn in beiden Ortsteilen: 1848 (vor 170 Jahren) nahm die Friedrich-Wilhelm-Nordbahn / Carlsbahn zwischen Carlshafen und Grebenstein auf der linken Weserseite ihren Betrieb auf. 1878 (vor 140 Jahren) folgte die Bahnstrecke zwischen Ottbergen und Northeim auf der rechten Weserseite.

Die feierliche Eröffnung der Friedrich-Wilhelm-Nordbahn / Carlsbahn erfolgte am 3. April 1848. Die ersten beiden Lokomotiven auf der Strecke Carlshafen – Grebenstein hießen übrigens „Hirsch“ und „Sababurg“. Das Teilstück Grebenstein – Cassel folgte im August 1848.

Sie möchten mehr über die Geschichte der heute verschwundenen Bahn wissen? Viele Spuren der Eisenbahn in Carlshafen, linkes Ufer sind heute noch wiederzuentdecken. In Helmarshausen steht sogar noch das Bahnhofsgebäude, das heute zu den „Helmars-Häusern“ gehört. Folgen Sie den alten Spuren, ein Spaziergang mit sechs Stationen rund um die Carlsbahn nimmt Sie mit in eine andere Zeit.

 

Weiterlesen