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Kategorie: Spazieren, wandern und radeln

Gute Aussichten auf die Lieblingsorte

Es gibt zahlreiche Aussichtspunkte rund um Bad Karlshafen und Helmarshausen, von denen man einen wunderbaren Blick auf die „Barockstadt im märchenhaften Weserbergland“ und das „1000-jährige Tor zum Reinhardswald“ hat.

Die lohnenden Stadtblicke werden an dieser Stelle, soweit sie noch vorhanden sind, fortlaufend ergänzt. Derzeit sind es mehr als dreißig Plätze, die im Laufe der Jahre als Aussichtspunkte gelistet wurden. Viele von ihnen sind heute jedoch dicht bewachsen, so dass ihre Funktion beispielsweise als „wunderbare Aussicht“ auf „das schöne Diemeltal“ nicht mehr besteht. Lassen Sie sich jedoch versichern, dass die noch bestehenden Ausblicke in Wirklichkeit noch viel schöner und eindrucksvoller sind.

 

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Historischer Aussichtspunkt ins Wesertal – Die Lindenhöhe

In der Nähe des Charlottensteins liegen zwei historische Aussichtspunkte, die Lindenhöhe und der immer noch verschollene Petrisitz. Durch die verheerenden Sturmschäden im Januar 2018 wurde nicht nur der Charlottenstein stark zerstört, gleichzeitig wurde auch die Lindenhöhe, ein ehemaliger Aussichtpunkt auf Bad Karlshafen und das Wesertal, wieder wahrnehmbar.

Die Lindenhöhe könnte durch die Nähe zum Charlottenstein in Zukunft wieder an Bedeutung gewinnen. Der Aufwand, diesen schönen Platz als einfachen Aussichtspunkt wieder herzurichten, ist überschaubar. Ein historisches Bild zeigt uns seine einstige Schönheit.

Ich stelle mir vor, dass man dort im Rahmen einer Nachtwanderung durch eine sternklare Nacht verweilt, um hoch über der Stadt durch die mitgebrachten Feldstecher und Ferngläser Planeten und Sternhaufen zu beobachten.

Schon heute ist dieser idyllische Platz aufgrund des tollen Stadt- und Weserblicks einen Besuch wert.

 

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Wanderung „Vergessene Orte entdecken: Himmelsleiter und Charlottenstein“

In mehreren Blogbeiträgen hat „Treffpunkt Hafenmauer“ die „Vergessenen Orte“ Charlottenstein, Himmelsleiter und Eisenbahner-Erholungsheim beschrieben, nun gilt es sie zu entdecken beziehungsweise wiederzuentdecken. Manche kennen diese Orte vielleicht noch aus ihrer Kindheit und waren schon seit Jahrzehnten nicht mehr dort. Dieser Wandervorschlag gibt Ihnen die Möglichkeit einer Reise in eine andere Zeit oder vielleicht auch nur zurück in Ihre Kindheit – in der Sie als Grundschüler sicherlich auch die Stufen der Himmelsleiter zählen mussten?

Allen Interessenten bietet „Treffpunkt Hafenmauer“ am Sonntag, 13. Januar 2019, um 14 Uhr eine circa anderthalbstündige Wanderung durch den stadtnahen Reinhardswald an. Die Wanderung beginnt am „Treffpunkt Hafenmauer“ vor dem Rathaus in Bad Karlshafen. Außerdem ist so eine gemeinsame Wanderung eine hervorragende  Gelegenheit, darüber nach zu sinnen, was man unternehmen kann, um die Situation vor Ort zu verbessern.

Dieser Blogbeitrag liefert eine Kurzbeschreibung der drei Stationen, eine Wegbeschreibung sowie nützliche Informationen (Detailbeschreibung, Faltplan) zu dieser Wanderung.

 

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Jüdische Geschichte in Karlshafen und Helmarshausen – Teil 3: Gedenken in Helmarshausen

Im dritten Beitrag über die jüdische Kultur in den Ortsteilen möchte „Trefffpunkt Hafenmauer“ an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in Helmarshausen erinnern. 1933 betrug die Anzahl der jüdischen Einwohner in Helmarshausen 10, in Karlshafen waren es zur gleichen Zeit 33.

Ein Vorschlag für einen Gedenk- und Erinnerungsspaziergang führt zu den einstigen Wohnhäusern der jüdischen Familien in Helmarshausen während der Zeit des Nationalsozialismus. „Stolpersteine“ gibt es im Ort leider noch keine, doch anhand der Aufzeichnungen von Bernhard Schäfer, Magda Thierling und Meta Frank (siehe Quellenhinweise) kann man das Schicksal der jüdischen Bürger der Stadt in dieser dunklen Zeit gut nachvollziehen und ein Gedenken ermöglichen.

„Die sich des Vergangenen nicht erinnern, sind dazu verdammt, es noch einmal zu erleben.“ (Sprichwort von George Santayana auf der Gedenktafel für die Opfer des Nationalsozialismus aus Helmarshausen).

 

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Jüdische Geschichte in Karlshafen und Helmarshausen – Teil 2: Gedenken in Bad Karlshafen

Im zweiten Beitrag über die jüdische Kultur in den Ortsteilen möchte „Trefffpunkt Hafenmauer“ an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in Bad Karlshafen erinnern. 1933 betrug die Anzahl der jüdischen Einwohner in Bad Karlshafen 33, in Helmarshausen waren es zur gleichen Zeit 10.

Ein Vorschlag für einen Gedenk- und Erinnerungsspaziergang führt zu den einstigen Wohnhäusern der jüdischen Familien in Karlshafen während der Zeit des Nationalsozialismus. „Stolpersteine“ gibt es im Ort leider noch keine, doch anhand der Aufzeichnungen von Bernhard Schäfer, Magda Thierling und Meta Frank (siehe Quellenhinweise) kann man das Schicksal der jüdischen Bürger der Stadt in dieser dunklen Zeit gut nachvollziehen und ein Gedenken ermöglichen.

„Vergessen führt in die Verbannung. Erinnerung jedoch ist das Geheimnis der Erlösung“ (jüdisches Sprichwort auf der Gedenktafel für die Opfer des Nationalsozialismus aus Bad Karlshafen).

 

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Vergessene Orte: Die Himmelsleiter

In der Reihe ‚Vergessene Orte‘ geht diesmal hoch hinaus: Die Himmelsleiter im Reinhardswald, gar nicht weit weg von den letzten Häusern des C.-D.-Stunz-Wegs. Immerhin findet sie sich noch auf den aktuellen Stadtplänen Bad Karlshafens, zudem kennt sie jede/r, die/der im Ort aufgewachsen ist. Mussten nicht auch Sie die Zahl der Stufen zählen, als Sie beim Wandertag in der Grundschule dort hinauf gescheucht wurden?

Warum dann also die Himmelsleiter als ‚Vergessener Ort‘? Ganz einfach – erstens würde nicht jeder die Himmelsleiter heute wiederfinden: Die Wege sind verwaist und eine Beschilderung lange schon nicht mehr vorhanden. Zweitens gibt es in diesem Fall sogar einen Videobeweis: Vielleicht erinnern Sie sich an den Bericht des hr-Fernsehens vom 6. November 2015, wo Jürgen Bunk und Egon Haake eine Expedition zur Himmelsleiter unternommen haben und dazu im wahrsten Sinne des Wortes über Stock und Stein klettern mussten?

Folgen Sie also gerne dieser Erinnerung an den ‚Stairway to heaven‘ im heimatlichen Reinhardswald.

 

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Vergessene Orte (4): Die Himmelsleiter

P1030600In der Reihe „Vergessene Orte“ geht diesmal hoch hinaus: Die Himmelsleiter im Reinhardswald, gar nicht weit weg von den letzten Häusern des C.-D.-Stunz-Wegs. Die Himmelsleiter, ein „Vergessener Ort“? Immerhin findet sie sich noch auf den aktuellen Stadtplänen Bad Karlshafens, zudem kennt sie jede/r, die/der im Ort aufgewachsen ist. Mussten nicht auch Sie die Zahl der Stufen zählen, als Sie beim Wandertag in der Grundschule dort hinauf gescheucht wurden?

Warum dann also die Himmelsleiter als „Vergessener Ort“? Ganz einfach – erstens würde nicht jeder die Himmelsleiter heute wiederfinden: Die Wege sind verwaist und eine Beschilderung lange schon nicht mehr vorhanden. Zweitens gibt es in diesem Fall sogar einen Videobeweis: Vielleicht erinnern Sie sich an den Bericht des hr-Fernsehens vom 6. November 2015, wo Jürgen Bunk und Egon Haake eine Expedition zur Himmelsleiter unternommen haben und dazu im wahrsten Sinne des Wortes über Stock und Stein klettern mussten? Oben angekommen und vor dem alten Steinbruch stehend, waren sie wahrhaft ergriffen.

Folgen Sie also gerne dieser Erinnerung an den „Stairway to heaven“ im heimatlichen Reinhardswald.

 

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Wandern wie vor achtzig Jahren

P1040604Gehen Sie heute mit mir achtzig Jahre in der Zeit zurück und stellen Sie sich vor, wie eine Familie an einem Sonntagmittag bei Rehbraten oder Erbseneintopf die Frage diskutiert, wo denn der anstehende Sonntagsspaziergang entlangführen soll. Vater möchte gerne zum Hugenottenturm und nach Herstelle, doch schließlich können ihn die Mutter und ihre drei Töchter beim Griesbrei mit Himbeeren zu einer weniger anstrengenden Tour überreden: In den Reinhardswald soll es gehen, hinauf zu „Rütli“ und „Wanderslust“ sowie den Spuren Hermann Löns. Das größte Problem der Mutter würde auf dieser Route vermutlich darin bestehen, den Vater davon abzuhalten, bereits in die Bahnhofsgaststätte einzukehren, um dort ein Bier zu trinken – denn dann müssten die vier Frauen ihren Weg wohl alleine fortsetzen.

„Hedwig, hol doch bitte mal die „Geschichte der Landschaft und der Stadt Karlshafen mit Führer durch die Umgebung und Dampferfahrplan“ aus meiner Schreibtischschublade und schau dir an, wo wir lang laufen müssen. Weg Nummer 4, wenn ich mich recht erinnere.“ Stolz würde die Elfjährige sich auch alles genau einprägen – schließlich hatte sie heute die Verantwortung.

Kommen Sie mit auf eine Reise durch Raum und Zeit – auf einer Strecke, von deren Schönheit ich mich erst kürzlich wieder überzeugen konnte und die einen wirklich vergessen lässt, in welchem Jahr man eigentlich lebt. Und ja, Stürme hat es damals auch schon gegeben.


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Vergessene Orte (3): Der Hermann-Löns-Platz

Der vor 150 Jahren geborene „Heidedichter“ Hermann Löns hat im stadtnahen Reinhardswald von Bad Karlshafen seinen eigenen Platz, einen „Aussichtspunkt auf das reizvolle Diemeltal“, wie es sinngemäß im Wanderführer von 1938 heißt. Doch wer war dieser Hermann Löns und wo findet man heute seinen Platz? In der Liste der bekannten Löns-Gedenkstätten steht für ‚Bad Karlshafen/Weser‘ folgender Eintrag zu Buche: „Löns-Platz mit Löns-Stein“. Früher war es laut Wanderführer zudem einer der attraktiven Aussichtspunkte der Stadt: „Es folgen kurz hintereinander die drei Aussichtspunkte Hermann-Löns-Platz, Hessenkanzel und Wandererslust. Von diesen drei Punkten biete sich dem Wanderer einer der reizvollsten Anblicke der Umgebung Karlshafens.“

Und heute?

 

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Bellevue, Carlsplatz, Schicksal

Es führt ein breiter Weg hinauf vom Ortsausgang Bad Karlshafen zu einem herrlichen Aussichtspunkt, der aus diesem Grund auch zunächst den Namen „Bellevue“ – Schöne Aussicht“ tragen durfte. Dann wurde der Platz in die Reihe der Erinnerungsorte an Landgraf Carl zu Hessen aufgenommen und bekam den Namen Carlsplatz. Sehenswert ist auch der Besuchersteinbruch als Station des Eco Pfads „Archäologie Helmarshausen“. Was es aber nun mit dem Schicksal auf sich hat, erklärt der Blogbeitrag „Bellevue, Carlsplatz, Schicksal“ aus der Reihe „Stadtblicke“.

 

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