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Kategorie: Stadtgeschichte

Kleine Chronik der Hochwasserereignisse zwischen Weser und Diemel – Teil 2: Helmarshausen

Bad Karlshafen und Helmarshausen waren aufgrund ihrer besonderen Lage zwischen den Flüssen Weser und Diemel im Laufe der Jahrhunderte immer wieder Opfer großer Überschwemmungen. Haben damals menschliche Eingriffe – wie Regulierungsversuche und Begradigungen – die Hochwassergefahr erhöht, ist heute der Ingenieurwasserbau immer noch nicht in der Lage, vollkommene Sicherheit zu garantieren. Nachdem das Thema Hochwasser bereits für Bad Karlshafen dargestellt wurde (21. November 2016), nun eine Hochwasser-Chronik für Helmarshausen. Dort befasste sich 2015 – anlässlich des zehnjährigen Bestehens des dortigen Heimatmuseums – eine Sonderausstellung „Hochwasser in Helmarshausen“ mit diesem Thema. Aus dieser Ausstellung beziehungsweise der schriftlichen Zusammenstellung von Wolfgang Frohmüller stammen auch die wesentlichen Informationen dieser Chronik.

 

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Vergessene Orte: Die Himmelsleiter

In der Reihe ‚Vergessene Orte‘ geht diesmal hoch hinaus: Die Himmelsleiter im Reinhardswald, gar nicht weit weg von den letzten Häusern des C.-D.-Stunz-Wegs. Immerhin findet sie sich noch auf den aktuellen Stadtplänen Bad Karlshafens, zudem kennt sie jede/r, die/der im Ort aufgewachsen ist. Mussten nicht auch Sie die Zahl der Stufen zählen, als Sie beim Wandertag in der Grundschule dort hinauf gescheucht wurden?

Warum dann also die Himmelsleiter als ‚Vergessener Ort‘? Ganz einfach – erstens würde nicht jeder die Himmelsleiter heute wiederfinden: Die Wege sind verwaist und eine Beschilderung lange schon nicht mehr vorhanden. Zweitens gibt es in diesem Fall sogar einen Videobeweis: Vielleicht erinnern Sie sich an den Bericht des hr-Fernsehens vom 6. November 2015, wo Jürgen Bunk und Egon Haake eine Expedition zur Himmelsleiter unternommen haben und dazu im wahrsten Sinne des Wortes über Stock und Stein klettern mussten?

Folgen Sie also gerne dieser Erinnerung an den ‚Stairway to heaven‘ im heimatlichen Reinhardswald.

 

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Helmarshäuser Geschichte

Heute geht es sozusagen um das „Bad-Karlshafen-Forum 0.3“ – Informationsvermittlung also zu einer Zeit, wo man nicht einfach die Zeitung oder das Internet zu Rate ziehen konnte, um etwas Aktuelles aus seinem Heimatort zu erfahren. Entsprechend der Einführung des Buchs spielte sich das damals eher wie folgt ab: „Wenn die Glocke des Stadtdieners durch die Straßen in Helmarshausen schallte, blieben alle stehen und lauschten, was die Obrigkeit zu verkünden hatte.“ Nachrichten aus einer Stadtrat las man nicht in der Zeitung, sondern erfuhr sie auf diese Weise: „Wenn alles still geworden war, stellte sich der Stadtdiener Wilhelm Stahlhuth in Positur und verlas aus dem Buch die Verfügungen, Anordnungen und Mitteilungen des damaligen Bürgermeisters Carl Hille.“

Eine interessante und ebenso ernsthafte wie heitere Lektüre über das Tagesgeschehen aus längst vergangenen Tagen.

  

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Deutsche Bundespost, Postamt Karlshafen, 3522 Karlshafen

P1040299Können Sie sich auch noch an die fiesen Gesichter erinnern, die Sie anstarrten, als Sie in der Reihe anstanden, um eine Briefmarke zu kaufen oder Geld abheben wollten von Ihrem Postsparbuch?

Heute habe ich wieder eine Geschichte aus der Vergangenheit für Sie. Vielleicht denken  Sie ja auch manchmal an die Zeit zurück, in der man noch zwanzig Pfennig in den Fernsprechapparat werfen musste und sein Taschengeld für die Sondermarke „Jugendstil“ ausgegeben hat, ohne zu wissen, was Jugendstil eigentlich war?

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit der Geschichte über die alte Post in Bad Karlshafen.

  

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Das Literaturfestival Helmerateshusa (1): Ein zweifelhaftes Vergnügen

Für zwei Monate weilt derzeit die Schriftstellerin Jenifer Becker in Bad Karlshafen, da sie für das Stipendiat „Land in Sicht“ des Hessischen Literaturrats ausgewählt wurde. Was liegt also näher, als im „Geschichtensommer an der Diemelmündung“ die Kurzgeschichte „Das Literaturfestival Helmerateshusa (1): Ein zweifelhaftes Vergnügen“ aus Teil 3 „2020“ des Essaybands „Bad Karlshafen 2.0 – Visionäres Kopfkino für die nördlichste Stadt Hessens“ zu veröffentlichen?

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit der Geschichte über einen Schriftsteller, der auf urkomische Art und Weise seiner eigenen Wichtigkeit zum Opfer fällt, als er dachte, der eigentliche Star des (leider immer noch fiktiven) Literaturfestivals Helmerateshusa zu sein.

Übrigens, am 1. August 2018 gibt es im Rahmen der Reihe „Kunst im Gewölbe“ eine Lesung mit Jenifer Becker (19.00 Uhr, Kunstantiquariat Schäfer, Bad Karlshafen, Conradistraße 2).

 

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Kleine Geschichte der Weserquerung in Karlshafen

Während derzeit bereits die dritte Weserbrücke in der Geschichte Karlshafens gebaut wird, war die Querung des Flusses schon immer ein wichtiges Thema für die Stadt. Drahtseilfähre, Eisenbahnbrücke, Brückenzoll sowie Zerstörung und Wiederaufbau seien hier als Stichworte genannt.

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Vergessene Orte (4): Die Himmelsleiter

P1030600In der Reihe „Vergessene Orte“ geht diesmal hoch hinaus: Die Himmelsleiter im Reinhardswald, gar nicht weit weg von den letzten Häusern des C.-D.-Stunz-Wegs. Die Himmelsleiter, ein „Vergessener Ort“? Immerhin findet sie sich noch auf den aktuellen Stadtplänen Bad Karlshafens, zudem kennt sie jede/r, die/der im Ort aufgewachsen ist. Mussten nicht auch Sie die Zahl der Stufen zählen, als Sie beim Wandertag in der Grundschule dort hinauf gescheucht wurden?

Warum dann also die Himmelsleiter als „Vergessener Ort“? Ganz einfach – erstens würde nicht jeder die Himmelsleiter heute wiederfinden: Die Wege sind verwaist und eine Beschilderung lange schon nicht mehr vorhanden. Zweitens gibt es in diesem Fall sogar einen Videobeweis: Vielleicht erinnern Sie sich an den Bericht des hr-Fernsehens vom 6. November 2015, wo Jürgen Bunk und Egon Haake eine Expedition zur Himmelsleiter unternommen haben und dazu im wahrsten Sinne des Wortes über Stock und Stein klettern mussten? Oben angekommen und vor dem alten Steinbruch stehend, waren sie wahrhaft ergriffen.

Folgen Sie also gerne dieser Erinnerung an den „Stairway to heaven“ im heimatlichen Reinhardswald.

 

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Acht Kostbarkeiten in Bad Karlshafen und Helmarshausen (8): Das Weinhaus Römer

Die achte und letzte Kostbarkeit dieser Reihe ist das Weinhaus Römer am Hafenplatz in Bad Karlshafen. Ist der Begriff „Weinhaus“ eigentlich selbsterklärend, beherbergt das 1838 erbaute Haus für Bad Karlshafen jedoch etwas ganz besonderes: Die regelmäßig stattfindenden Vorstellungen der Kleinkunstbühne bieten anspruchsvolle Unterhaltung für alle, die Kabaret, Singer-Songwriter, Blues, Poesie und mehr mögen. Hier finden zudem die Tagungen der Compagnie Poesie statt, die schon mehrfach im Kursaal die „Lange Nacht der Poesie“ veranstaltet haben. Und natürlich ist das Weinhaus, was es verspricht: Weinfachhandel, Likörmanufaktur, Ort für gepflegte Weinproben und die Weinsprechstunde sowie vieles mehr. Nicht zuletzt endet genau hier der Hugenotten- und Waldenserpfad, der die Fluchtroute der Religionsflüchtlinge aus dem 17. Jahrhundert beschreibt. Da ist es natürlich naheliegend, auch geführte Stadtspaziergänge und Wanderungen anzubieten.

 

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Carl – viel mehr als nur ein Namensgeber

„Carlstaße“, „Carlsplatz“ und „Carlsbahn“ – täglich kommen wir in Bad Karlshafen und Helmarshausen mit „Landgraf Carl zu Hessen Cassel“ in Kontakt. Doch wer war dieser Carl? Er verkaufte Soldaten, verfolgte ein unrealistisches Kanalprojekt und schuf eine Stadt, die noch heute seinen Namen trägt. Aber wie die noch bis zum 1. Juli in Kassel laufende Ausstellung „Groß gedacht! Groß gemacht? Landgraf Carl in Hessen und Europa“ sowie das hervorragende Begleitbuch zeigen, steckte hinter dem Landesherren mehr als man gemeinhin vermutet. Beispiele: Er und seine fünf Söhne kämpften im Spanischen Erbfolgekrieg und einer seiner Söhne wird später König von Schweden. Er war es auch, der den Perpetuum-Mobile-Bauer Orffyreus zunächst nach Kassel holte, um ihn dann später nach Karlshafen zu verbannen.

 

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Orffyreus und das Perpetuum Mobile erobern Bad Karlshafen

Die Stadt Bad Karlshafen dreht derzeit am Rad, aber nicht wegen ihrer Finanzen oder der zahlreichen Baustellen. Nein, sie berauscht sich vielmehr an einem ganz besonderen Ereignis, das auf die Anwesenheit des Perpetuum-Mobile-Erfinders Orffyreus in der Stadt zurückgeht: Dieses und nächstes Wochenende (24.05.-26.05. und 31.05.-02.06.) gibt es die einmalige Möglichkeit, den Quacksalber, Schatz- und Goldgräber und vor allem Uhrmacher im Rahmen des Theaterstücks „Perpetuum Mobile – Eine Stadt im Rausch“ kennenzulernen. Eine begleitende Ausstellung schildert noch bis zum 14. Oktober  2018 detailliert Leben und Werk von Johann Ernst Elias Bessler, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Orffyreus.

 

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