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Schlagwort: Hafenplatz

Promenieren am Place des Huguenots

Heute Abend trifft sich die unternehmungslustige Gesellschaft beider Ortsteile zum „Dinner in White“ am Hafenplatz. Eine gute Gelegenheit, mal ins Träumen zu geraten und sich eine Vorstellung davon geben zu lassen, wie der Platz zukünftig ohne Bagger, Sandhaufen und Bauzäune ausschauen könnte. Kommen Sie also mit zum „Place des Huguenots“, einer Geschichte aus Teil 4 „2024“ des Essaybands „Bad Karlshafen 2.0 – Visionäres Kopfkino für die nördlichste Stadt Hessens“.

 

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Zeitreise: 1987 – Erster Marktschreier-Wettbewerb ‚rund ums Hafenbecken‘

Foto: D. Steinchen
Foto: D. Steinchen

„Wurst-Herby vor Aal-Jürgen, Blumen-Hannes und Käse-Rüdiger, das ist die Rangfolge des Marktschreier-Wettbewerbs, der am Freitagabend in der Badestadt Karlshafen (Landkreis Kassel) ausgetragen wurde. Bis Sonntagabend findet „rund um das Hafenbecken“ ein großer „Fischmarkt a la Hamburg“ statt, an dem sich 53 „billige Jakobs“ aus dem ganzen Bundesgebiet beteiligen.“

So beginnt die Notiz in der HNA vom Sonntag, dem 9. August 1987. 2018 buhlen die Marktschreier bereits zum einunddreißigsten Mal um die Gunst ihres Publikums. Scheinbare persönliche Beleidigungen der Konkurrenz und anzügliche Bemerkungen gehören gestern wie heute zum Geschäft der ‚billigen Jakobs‘, wie man die Besitzer von Buden und Ständen auch heute noch bezeichnet. Leider gibt das Archiv nicht alle Sieger des Wettbewerbs wieder, aber ein paar Schlaglichter aus den ersten vier Jahre des Wettbewerbs machen Lust auf mehr. Also, wie fing es an?

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Acht Kostbarkeiten in Bad Karlshafen und Helmarshausen (8): Das Weinhaus Römer

Die achte und letzte Kostbarkeit dieser Reihe ist das Weinhaus Römer am Hafenplatz in Bad Karlshafen. Ist der Begriff „Weinhaus“ eigentlich selbsterklärend, beherbergt das 1838 erbaute Haus für Bad Karlshafen jedoch etwas ganz besonderes: Die regelmäßig stattfindenden Vorstellungen der Kleinkunstbühne bieten anspruchsvolle Unterhaltung für alle, die Kabaret, Singer-Songwriter, Blues, Poesie und mehr mögen. Hier finden zudem die Tagungen der Compagnie Poesie statt, die schon mehrfach im Kursaal die „Lange Nacht der Poesie“ veranstaltet haben. Und natürlich ist das Weinhaus, was es verspricht: Weinfachhandel, Likörmanufaktur, Ort für gepflegte Weinproben und die Weinsprechstunde sowie vieles mehr. Nicht zuletzt endet genau hier der Hugenotten- und Waldenserpfad, der die Fluchtroute der Religionsflüchtlinge aus dem 17. Jahrhundert beschreibt. Da ist es natürlich naheliegend, auch geführte Stadtspaziergänge und Wanderungen anzubieten.

 

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Die Sonntagsspaziergänge im Juli – Teil 1

Heute aus organisatorischen Gründen nur die ersten drei Vorschläge für die Sonntagsspaziergänge im Juli.

Ist das Wetter am Sonntagnachmittag schön, so gibt es eigentlich keinen größeren Luxus, als einfach die Stunden auf der Kurpromenade zu verbummeln. Man trifft Einheimische und Fremde, läuft an der Weser entlang, nimmt auf einer der zahlreichen Bänke Platz und lässt die Weser vorbeifließen oder setzt sich ins Cortina oder in den Weser Garten – um sich zu erfrischen. Der Eco-Pfad ‚Helmarshausen‘ lädt zu einer spannenden Entdeckungsreise im ‚kleinen Ortsteil‘ ein, der weit über Krukenburg und Kloster herausgeht. Der lohnende Umweg des Monats führt den Ausflügler in Richtung Uslar.

Die restlichen beiden Vorschläge folgen rechtzeitig bis Mitte Juli.

Viel Vergnügen auf all Ihren Wegen! Weiterlesen

Sonntagsspaziergänge im Mai

Alles neu macht der Mai!

Vier Sonntage mit Bürgermeisterwahl und dem langen Christi-Himmefahrts-Wochenende führen uns durch das frische Grün des Spätfrühlings hin in den Salon der Natur.

Passend zur wichtigsten Entscheidung des Jahres gibt es diesmal einen ‚Wahlgang‘, der die beiden Wahllokale (im Amtsdeutsch ‚Wahlräume‘) der Gemeinde miteinander verbindet. Eine Brückentour offenbart Informationen über die Brücken von Bad Karlshafen, die wahrscheinlich noch nicht jedem in Gänze bekannt sind. Der Wanderweg K9 führt ausdauernde Wanderer tief in den Solling – vorbei an Weser-Skywalk, Brüggefeld, Buchstrang und Schmeessen. Der lohnende Ausflug erreicht diesen Monat als nördlichsten Punkt die Münchhausenstadt Bodenwerder.

Viel Spaß bei allen Unternehmungen! Weiterlesen

Am Ende wird es noch einmal richtig spannend – Bad Karlshafen und Helmarshausen im Jahr 2024!

Wir schreiben das Jahr 2024 – acht Jahre sind inzwischen seit dem Entscheid zur Hafenöffnung vergangen.

Nach den Ausflügen in die Jahre 2018, 2019 und 2020 habe ich nun mit ‚Bad Karlshafen 2.0 – Bad Karlshafen & Helmarshausen im 2024‘ die vierteilige Reihe abgeschlossen. Anders als den vorausgegangenen Bänden gibt es nun zwölf einzelne Geschichten, die sich auch mehr oder minder auf die Ereignisse im Verlauf eines Jahres beziehen. Lassen Sie sich überraschen, was in diesem Jahr alles geschehen könnte.

Es wird einmal … Weiterlesen

Die Straßen von Bad Karlshafen: Teil 3 – Gebäude und Bauwerke

P1040507Im dritten Teil der Betrachtung der Ortsteile Bad Karlshafen und Helmarshausen anhand ihrer Straßennamen in der Reihe ‚Die Straßen von Bad Karlshafen‘ geht es um die ‚Gebäude und Bauwerke‘.

Insgesamt konnte ich bei meinen Recherchen einundzwanzig Bezüge zu Gebäuden und Bauwerken ermitteln, die ich im folgenden gerne kurz beschreiben möchte. Weiterlesen

Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt …

Screenshot 2016-03-20 09.26.58… ist vielleicht als Motto etwas übertrieben, doch immerhin wurde unsere Stadt aus selbst berufenem Mund als ‚abgewohnt‘ bezeichnet. Ich kann es einfach nicht lassen und möchte gerne meinen Teil dazu beitragen, dass die bereits vorhandenen Konzepte zur Stadtentwicklung aus ihrem Dornröschenschlaf geholt werden und sie zunächst gelesen und dann auch endlich umgesetzt werden. Sicher, einige putzige Ideen sind darunter, die sich nicht oder nur mit nicht unerheblichen finanziellen Mitteln sowie einigem organisatorischen Aufwand umsetzen lassen. Aber es sind ausreichend kreative Ideen jenseits von Fördermillionen und Großprojekten vorhanden – sie sind auch die dringend notwendige Blaupause für eine erfolgreiche Zukunft beider Ortsteile.

Das Hauptaugenmerk mag nun auf der Hafenöffnung liegen, doch ist eine Vielfalt an Ideen und Lösungen immer erfolgreicher als die Konzentration auf nur ein (zudem mit vielen Risiken behaftetes) ‚Leuchtturmprojekt‘. Das es durchaus interessante Lösungen gibt, das möchte ich auch mit meinen Kurzgeschichten des Essaybandes ‚Bad Karlshafen 2.0‘ zum Ausdruck bringen.

Daher heute mal keine Literaturschau auf Bücher aus der Vergangenheit beider Ortsteile – heute geht es einmal um die Zukunft der Stadt. Mein Wunsch ist es, dass möglichst viele Einwohner aus Bad Karlshafen und Helmarshausen sich die Zeit nehmen, die Studien und Konzepte einmal zu lesen und sie untereinander zu diskutieren, so wie es bereits einmal im Facebook-Forum ‚Lust nach Hafen‘ der Fall war. Der Bürgermeister bat mich in einem seiner Schreiben darum, doch zukünftig bitte konstruktiv mitzuarbeiten – dem Wunsch komme ich mit meinem Blog sehr gerne nach. Was könnte den konstruktiver sein, als seine Mitbürgerinnen und Mitbürger zum Nachdenken und Träumen über diese schöne Stadt anzuregen?

Also, das ›Stadtmarketingprozess und Stadtmarketingkonzept für Bad Karlshafen / Helmarshausen‹ und das ›Teilräumlich integrierte Handlungskonzept Bad Karlshafen‹ warten auf Sie! Aber lassen Sie sich durch die komplizierten Titel nicht verunsichern, hinter diesen sperrigen Begriffen stecken eine Menge toller Ideen für unsere Stadt – Sie werden überrascht sein!

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Das Wahlgeschenk – Die Kurzgeschichte ›Ein Hauch von Venedig‹ nun kostenlos lesen

Stadtverordnetenversammlung – 17 Stimmen – panaschieren – kumulieren – Kreistag – und mit Sicherheit recht lange auf das Ergebnis warten müssen: So wird der heutige Tag vermutlich für viele Bad Karlshäfer und Helmarshäuser verlaufen. Die heutige Stimmabgabe ist eine wichtige und natürlich zukunftsweisende Abstimmung; hoffentlich ist daher die Wahlbeteiligung dann auch noch höher als beim Bürgerentscheid vor vier Wochen.

›Carl Sänger‹, der gestern den zweiten Teil ›2019‹ seiner Reihe ›Bad Karlshafen 2.0‹ veröffentlicht hat, macht allen Einwohnern, Freunden, Besuchern und auf die Stadt Neugierigen ein kleines, aber wertvolles Wahlgeschenk: Die im Jahr 2018 spielende Utopie ›Ein Hauch von Venedig‹ ist nun für jeden verfügbar, der von einer schönen Zukunft der Stadt träumt – unabhängig davon, ob sich die Hafenöffnung realisieren lässt oder eben nicht. Weiterlesen

Bad Karlshafen 2.0

1-2018 Version7Klingt es nicht nach einer abwegigen Vorstellung, einen Essayband mit dem Titel ›Bad Karlshafen 2.0‹ zu verfassen? ›Carl Sänger‹ ist das egal. Er denkt sich, dass im Fall von Bad Karlshafen und Helmarshausen die Sachlage etwas anders aussieht: Monatelang wurde in der Stadt quasi ›bis auf`s Messer‹ darüber gestritten, ob der historische Hafen mit Hilfe einer Schleuse wieder an die Weser angeschlossen werden soll oder nicht. Bis 1930 die Drehbrücke über dem Kanal entfernt wurde, gab es diese Verbindung zwischen Binnenhafen und Fluss. Viele wünschen sich heute diese ›alten Zeiten‹ zurück. Sie verweisen mit einigem Recht auf die äußerst großzügige Förderung, die mit dieser Entwicklungsmaßnahme einhergehen würde. Man mag zu dieser ›Hafenöffnung‹ jedoch stehen, wie man will: Sie alleine wird die Probleme der Stadt nicht lösen – eine ›Wunderschleuse‹ gibt es nicht und wird es auch nie geben. Dazu ist wesentlich mehr erforderlich.

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