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Bad Karlshafen 2.0

1-2018 Version7Klingt es nicht nach einer abwegigen Vorstellung, einen Essayband mit dem Titel ›Bad Karlshafen 2.0‹ zu verfassen? ›Carl Sänger‹ ist das egal. Er denkt sich, dass im Fall von Bad Karlshafen und Helmarshausen die Sachlage etwas anders aussieht: Monatelang wurde in der Stadt quasi ›bis auf`s Messer‹ darüber gestritten, ob der historische Hafen mit Hilfe einer Schleuse wieder an die Weser angeschlossen werden soll oder nicht. Bis 1930 die Drehbrücke über dem Kanal entfernt wurde, gab es diese Verbindung zwischen Binnenhafen und Fluss. Viele wünschen sich heute diese ›alten Zeiten‹ zurück. Sie verweisen mit einigem Recht auf die äußerst großzügige Förderung, die mit dieser Entwicklungsmaßnahme einhergehen würde. Man mag zu dieser ›Hafenöffnung‹ jedoch stehen, wie man will: Sie alleine wird die Probleme der Stadt nicht lösen – eine ›Wunderschleuse‹ gibt es nicht und wird es auch nie geben. Dazu ist wesentlich mehr erforderlich.

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Die Straßen von Bad Karlshafen

Teil 2: Dichter und Denker

Der zweite Teil der Betrachtung der Ortsteile Bad Karlshafen und Helmarshausen anhand ihrer Straßennamen in der Reihe ‚Die Straßen von Bad Karlshafen‘ trägt den Titel ‚Dichter und Denker‘.

Insgesamt konnte ich bei meinen Recherchen zwölf Geistesgrößen ermitteln, die ich im folgenden gerne kurz beschreiben möchte. Natürlich sind es in der Hauptsache Schriftsteller, aber auch Philosophen und Theologen. Es befinden sich beispielsweise Dreiviertel der Dichter darunter, die man zum ‚Viergestirn der Weimarer Klassik‘ zählt. Dazu kommen ein Literaturnobelpreisträger sowie ein Heimatdichter, der aufgrund seiner Nähe zum Nationalsozialismus nicht unumstritten ist.

Beträgt das Verhältnis der insgesamt 82 Straßen in der Summe 45 (Bad Karlshafen) zu 37 (Helmarshausen), so ist die intellektuell beeinflusste Namensgebung mit sechs zu sechs vollkommen ausgeglichen und bezogen auf Straßen- (und Einwohner)-zahl in Helmarshausen sogar höher.

Die Bedeutung eines Straßennamens konnte nicht ermittelt werden: In Helmarshausen gibt es einen ‚Heydenweg‘ – die Untersuchungen gehen jedoch weiter. Weiterlesen

Vergessene Orte und verlorene Wege

P1030583Wie einige von Ihnen bereits wissen, habe ich in einem meiner Beiträge auf der Blogseite über meine Heimatstadt Bad Karlshafen unter der Rubrik ‚Vergessene Orte‘ bereits einen Artikel über den Charlottenstein verfasst. Ich kenne den Charlottenstein – ebenso wie die Himmelsleiter und die Hessenkanzel – bereits seit meiner frühesten Kindheit. Wir haben dort gespielt, sind in den alten Steinbrüchen herumgeklettert und haben im Wald so manche Hütte gebaut. Wenn ich jedoch heute einmal wieder die alten Wege entlanggehe, so macht es mich traurig, sowohl die Monumente als auch die Wege in einem derart schlechten Zustand zu sehen.

Ich möchte in diesem Blogbeitrag die Erinnerung zurückholen an die Stätten unserer Kindheit und Jugend – egal ob in Bad Karlshafen oder Helmarshausen -, die Schönheit mancher Flecken in unserer unmittelbaren Nähe betonen und ihren Wert für ein touristisches Gesamtkonzept für die Stadt herausstellen.

Reden ist das eine, aktiv etwas tun etwas anderes. Warum also nicht so initiativ werden wie die Menschen, die am Radweg die zwischen Helmarshausen und Wülmersen eine vom Sturm zerstörte Schutzhütte wieder errichtet haben (HNA, 29.09.15). Oder das Beispiel ‚Himmelsleiter‘: Dort hat eine Privatperson die nicht mehr trittsicheren Stufen der langen Treppe in Eigeninitiative wieder hergestellt.

Chapeau für solch einen Einsatz!

Lesen Sie mehr über „Wie es war.“, „Wie es ist.“„Wie es sein könnte.“ Erfahren Sie, wie Sie sich daran beteiligen können, unseren ‚Märchenwald‘ wieder zu dem zu machen, was er früher einmal war.

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Eine Art Grußwort

Hallo, mein Name ist Christian Schneider, ich wurde am 1967 in Helmarshausen, heute Bad Karlshafen, geboren. Ich bin in diesem Ort aufgewachsen, meine Grundschulzeit verbrachte ich in der Sieburgschule – sie gibt es in dieser Form heute nicht mehr. Meine Zeit bis zum Realschulabschluss ging ich auf die damals nur als ‚Integrierte Gesamtschule‘ bezeichnete weitergehende Schule. Nun ist sie die Marie-Durand-Schule, früher stand hier sogar einmal ein Bahnhof. Meinen Zivildienst absolvierte ich in der Hermann-Wenning-Jugendherberge in der Winnefelder Straße – leider ist sie seit einigen Jahren geschlossen.
Aufmerksame Leser dieser Zeilen erkennen bereits, worauf ich hinaus möchte. Die Stadt wandelt sich – und das ist auch der natürliche Gang der Dinge. Ich habe einen aktiven Blog entwickelt, der ab heute allen Interessenten Informationen über Bad Karlshafen vermitteln soll und Sie vielleicht wieder an die ‚Gute alte Zeit‘ denken lässt. Oder – in Anbetracht der aktuellen politischen Diskussionen: Richtige Weichenstellungen für die Stadt in einem solidarischen Miteinander zu treffen, um auch in Zukunft und vor allem gemeinsam ihre Schönheit genießen zu können.
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