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Schlagwort: Bad Karlshafen

Das Literaturfestival Helmerateshusa (2): Nordhessen schreibt!

Für zwei Monate weilte die Schriftstellerin Jenifer Becker in Bad Karlshafen, da sie für das Stipendiat „Land in Sicht“ des Hessischen Literaturrats ausgewählt wurde. Sie hat während dieser Zeit sowie in dieser inspirierenden Umgebung an ihrem aktuellen Buch gearbeitet und mehrfach aus ihrem Manuskript gelesen. Aber warum nicht auch mal ein Literaturfesival in Bad Karlshafen oder Helmarshausen – und dazu gleich auch noch ein Schreibseminar für diejenigen, die schon immer von ihrem eigenen Buch träumen? Die Kurzgeschichte „Das Literaturfestival Helmerateshusa (2): Nordhessen schreibt“ stammt aus Teil 3 „2020“ des Essaybands „Bad Karlshafen 2.0 – Visionäres Kopfkino für die nördlichste Stadt Hessens“.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit der Geschichte über Carola, die auf dem Literaturworkshop »Nordhessen schreibt! – Regionaler Literaturworkshop für Anfänger und Könner« ihre Leidenschaft für das Geschichtenschreiben entdeckt. Zum Seminar gehört ebenfalls ein Besuch auf dem (leider immer noch fiktiven) Literaturfestival Helmerateshusa.

 

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Kleine Chronik der Hochwasserereignisse zwischen Weser und Diemel – Teil 2: Helmarshausen

Bad Karlshafen und Helmarshausen waren aufgrund ihrer besonderen Lage zwischen den Flüssen Weser und Diemel im Laufe der Jahrhunderte immer wieder Opfer großer Überschwemmungen. Haben damals menschliche Eingriffe – wie Regulierungsversuche und Begradigungen – die Hochwassergefahr erhöht, ist heute der Ingenieurwasserbau immer noch nicht in der Lage, vollkommene Sicherheit zu garantieren. Nachdem das Thema Hochwasser bereits für Bad Karlshafen dargestellt wurde (21. November 2016), nun eine Hochwasser-Chronik für Helmarshausen. Dort befasste sich 2015 – anlässlich des zehnjährigen Bestehens des dortigen Heimatmuseums – eine Sonderausstellung „Hochwasser in Helmarshausen“ mit diesem Thema. Aus dieser Ausstellung beziehungsweise der schriftlichen Zusammenstellung von Wolfgang Frohmüller stammen auch die wesentlichen Informationen dieser Chronik.

 

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Vergessene Orte: Die Himmelsleiter

In der Reihe ‚Vergessene Orte‘ geht diesmal hoch hinaus: Die Himmelsleiter im Reinhardswald, gar nicht weit weg von den letzten Häusern des C.-D.-Stunz-Wegs. Immerhin findet sie sich noch auf den aktuellen Stadtplänen Bad Karlshafens, zudem kennt sie jede/r, die/der im Ort aufgewachsen ist. Mussten nicht auch Sie die Zahl der Stufen zählen, als Sie beim Wandertag in der Grundschule dort hinauf gescheucht wurden?

Warum dann also die Himmelsleiter als ‚Vergessener Ort‘? Ganz einfach – erstens würde nicht jeder die Himmelsleiter heute wiederfinden: Die Wege sind verwaist und eine Beschilderung lange schon nicht mehr vorhanden. Zweitens gibt es in diesem Fall sogar einen Videobeweis: Vielleicht erinnern Sie sich an den Bericht des hr-Fernsehens vom 6. November 2015, wo Jürgen Bunk und Egon Haake eine Expedition zur Himmelsleiter unternommen haben und dazu im wahrsten Sinne des Wortes über Stock und Stein klettern mussten?

Folgen Sie also gerne dieser Erinnerung an den ‚Stairway to heaven‘ im heimatlichen Reinhardswald.

 

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Helmarshäuser Geschichte

Heute geht es sozusagen um das „Bad-Karlshafen-Forum 0.3“ – Informationsvermittlung also zu einer Zeit, wo man nicht einfach die Zeitung oder das Internet zu Rate ziehen konnte, um etwas Aktuelles aus seinem Heimatort zu erfahren. Entsprechend der Einführung des Buchs spielte sich das damals eher wie folgt ab: „Wenn die Glocke des Stadtdieners durch die Straßen in Helmarshausen schallte, blieben alle stehen und lauschten, was die Obrigkeit zu verkünden hatte.“ Nachrichten aus einer Stadtrat las man nicht in der Zeitung, sondern erfuhr sie auf diese Weise: „Wenn alles still geworden war, stellte sich der Stadtdiener Wilhelm Stahlhuth in Positur und verlas aus dem Buch die Verfügungen, Anordnungen und Mitteilungen des damaligen Bürgermeisters Carl Hille.“

Eine interessante und ebenso ernsthafte wie heitere Lektüre über das Tagesgeschehen aus längst vergangenen Tagen.

  

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Nationalsozialismus im Weserbergland

anhang-13‚Konfrontationen in der Kurstadt – Karlshafen am 10. Juli 1932‘ – so heißt eines der Unterkapitel des 2016 erschienenen Sachbuchs ‚Nationalsozialismus im Weserbergland – Aufstieg und Herrschaft 1921 bis 1936‘. In diesem Kapitel wird beschrieben, wie ein Aufmarsch der SA zu blutigen Auseinandersetzungen mit der KPD führte. So wie für Karlshafen beschreibt das Buch für viele Orte des Weserberglandes die Entwicklungen, die dazu führten, dass die Nationalsozialisten hier Macht übernehmen konnten. Es zeigt, wo sich die Hochburgen der Nazis befanden, wie sie durch bestimmte regionale Zeitungen gezielt unterstützt wurden und wie die Justiz deutliche Unterschiede machte zwischen ‚linken‘ und ‚rechten‘ Straftaten. Doch nicht überall konnten sie die Bastionen im Sturm erobern, oftmals gab es (blutigen) Widerstand.

Diesen Beitrag habe ich bereits einmal vor zwei Jahren veröffentlicht – aber aufgrund der bevorstehenden Landtagswahl in Hessen ist es nicht falsch, sich erneut mit diesem Abschnitt der Geschichte zu beschäftigen.


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Promenieren am Place des Huguenots

Heute Abend trifft sich die unternehmungslustige Gesellschaft beider Ortsteile zum „Dinner in White“ am Hafenplatz. Eine gute Gelegenheit, mal ins Träumen zu geraten und sich eine Vorstellung davon geben zu lassen, wie der Platz zukünftig ohne Bagger, Sandhaufen und Bauzäune ausschauen könnte. Kommen Sie also mit zum „Place des Huguenots“, einer Geschichte aus Teil 4 „2024“ des Essaybands „Bad Karlshafen 2.0 – Visionäres Kopfkino für die nördlichste Stadt Hessens“.

 

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Zeitreise: 1987 – Erster Marktschreier-Wettbewerb ‚rund ums Hafenbecken‘

Foto: D. Steinchen
Foto: D. Steinchen

„Wurst-Herby vor Aal-Jürgen, Blumen-Hannes und Käse-Rüdiger, das ist die Rangfolge des Marktschreier-Wettbewerbs, der am Freitagabend in der Badestadt Karlshafen (Landkreis Kassel) ausgetragen wurde. Bis Sonntagabend findet „rund um das Hafenbecken“ ein großer „Fischmarkt a la Hamburg“ statt, an dem sich 53 „billige Jakobs“ aus dem ganzen Bundesgebiet beteiligen.“

So beginnt die Notiz in der HNA vom Sonntag, dem 9. August 1987. 2018 buhlen die Marktschreier bereits zum einunddreißigsten Mal um die Gunst ihres Publikums. Scheinbare persönliche Beleidigungen der Konkurrenz und anzügliche Bemerkungen gehören gestern wie heute zum Geschäft der ‚billigen Jakobs‘, wie man die Besitzer von Buden und Ständen auch heute noch bezeichnet. Leider gibt das Archiv nicht alle Sieger des Wettbewerbs wieder, aber ein paar Schlaglichter aus den ersten vier Jahre des Wettbewerbs machen Lust auf mehr. Also, wie fing es an?

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Deutsche Bundespost, Postamt Karlshafen, 3522 Karlshafen

P1040299Können Sie sich auch noch an die fiesen Gesichter erinnern, die Sie anstarrten, als Sie in der Reihe anstanden, um eine Briefmarke zu kaufen oder Geld abheben wollten von Ihrem Postsparbuch?

Heute habe ich wieder eine Geschichte aus der Vergangenheit für Sie. Vielleicht denken  Sie ja auch manchmal an die Zeit zurück, in der man noch zwanzig Pfennig in den Fernsprechapparat werfen musste und sein Taschengeld für die Sondermarke „Jugendstil“ ausgegeben hat, ohne zu wissen, was Jugendstil eigentlich war?

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit der Geschichte über die alte Post in Bad Karlshafen.

  

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Das Literaturfestival Helmerateshusa (1): Ein zweifelhaftes Vergnügen

Für zwei Monate weilt derzeit die Schriftstellerin Jenifer Becker in Bad Karlshafen, da sie für das Stipendiat „Land in Sicht“ des Hessischen Literaturrats ausgewählt wurde. Was liegt also näher, als im „Geschichtensommer an der Diemelmündung“ die Kurzgeschichte „Das Literaturfestival Helmerateshusa (1): Ein zweifelhaftes Vergnügen“ aus Teil 3 „2020“ des Essaybands „Bad Karlshafen 2.0 – Visionäres Kopfkino für die nördlichste Stadt Hessens“ zu veröffentlichen?

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit der Geschichte über einen Schriftsteller, der auf urkomische Art und Weise seiner eigenen Wichtigkeit zum Opfer fällt, als er dachte, der eigentliche Star des (leider immer noch fiktiven) Literaturfestivals Helmerateshusa zu sein.

Übrigens, am 1. August 2018 gibt es im Rahmen der Reihe „Kunst im Gewölbe“ eine Lesung mit Jenifer Becker (19.00 Uhr, Kunstantiquariat Schäfer, Bad Karlshafen, Conradistraße 2).

 

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Ein Sommernachmittag im Freibad Karlshafen

P1040399Erinnert ihr euch nicht auch noch gerne daran zurück: Die Sommerferien hatten begonnen, endlich würde es ein heißer Tag werden und man hatte nichts anderes vor, als spätestens nach dem Mittagessen ins Mineralfreibad aufzubrechen, um den Rest des Tages dort zu verbringen? Man kam dann auf die Weserbrücke und stellte zu seiner Enttäuschung fest: Der Drei-Meter-Turm war bereits gesperrt, es musste also schon zu dieser frühen Stunde bereits brechend voll sein. Aber egal, es würde trotzdem ein toller Nachmittag werden …

Heute möchte ich euch mitnehmen, eine meiner schönsten Erinnerungen aus Kinder- und Jugendtagen mit mir zu teilen: Die Zeit im Freibad. Ich hatte den Text bereits mehrfach hier und bei Facebook veröffentlicht. Doch steht für mich bereits seit Monaten fest, ihn auch in diesem Sommer noch einmal zu publizieren.

 

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